Samstag, 27. April 2013

is it bitterness or sympathy ?

ich weiß noch genau, wie es war,
als ich versucht hab die erste nacht, nach dem ende von uns, zu überstehen.
es ist schon lange her. das datum hab ich mit der zeit vergessen.
ich hab die ganze nacht durchgeweint. am morgen danach war ich nicht in der schule.
ich weiß noch,dass ich damals noch bei meiner mutter gelebt habe und sie meinte,
sie wusste, dass ich nicht gehen würde. aber sie hat nichts dagegen gesagt.
damals hab ich gedacht, sie hat nichts gesagt,weil es ihr egal war. 
aber vielleicht wusste sie auch einfach nur wie es sich anfühlte.
vielleicht war sie gar nicht so ignorant, wie ich früher dachte.

ich dachte, ich könnte nach dieser sache nie wieder lachen.
alles hat sich falsch angefühlt. mein lachen, mein weinen, 
unsere irrelevanten gespräche, die wir sooft versucht haben zu führen. 
es hat immer nur zu streit geführt. immer und immer haben wir uns angeschrien.
obwohl es schon vorbei war, und ich unendlich traurig war. 
ich hab dich gehasst, und gleichzeitig hab ich dich geliebt. 
du warst der, der mit mir gestritten hat, aber auch der, der immer für mich da war. 
ich konnte dich nicht loslassen, ich konnte es nicht.

ich hab dir gesagt, ich würde dich für immer lieben. 
vielleicht habe ich das damals hochgespielt, aber ich bin mir sicher,
es tat wirklich weh, zu wissen, dass du nie mehr zu mir kommen würdest, 
um so für mich da zu sein. nicht nur aus höflichkeit.
es tat weh, dass du scheinbar mit jedem klar kamst,
dass jeder gut über dich sprach. und nur ich gegen dich war,
nur ich die war, mit der du nichts zutun haben wolltest.
dein name tat mir weh, wenn dich jemand erwähnt hat, wollte ich weinen.
ich hab mich mehrmals gezwungen, es nicht zutun.
und bin sooft daran gescheitert.

nachts war es am schlimmsten, immer. 
ich lag da, wach, hab mich an alte zeiten erinnert. 
alte nachrichten  gelesen, sogar briefe hatte ich von dir.
und ich hab stumm geweint, die tränen nie weggewischt.
weil sie mich daran erinnert haben, wie du sie immer weggewischt hast. 
und dieses gefühl hab ich vermisst.
dich habe ich vermisst.

ich hatte in dem fast ganzem jahr viel zeit, sehr viel sogar.
ich hab mich immer an dir festgeklammert.
und dann wurde es plötzlich besser.
als ich jemand anderen kennenlernte.
jemanden, der mir zeigte, dass ich auch sehr gut ohne dich konnte.
jemanden, der mich besser aufbauen konnte, als all' meine anderen freunde.
jemanden, für den ich nach der schule direkt on kam, nur um mit ihm zu schreiben.
mit dem ich schnell erinnerungen teilte.

dann war ich glücklich. glücklich, ihn zu haben, zu wissen,
ich brauchte ihn, und er war da.
und dich hatte ich da längst vergessen. 
du warst nur noch ein teil aus meinem alten leben.
nur, das leben hat nunmal kein happy end für jeden vorgesehen.
und ich war die, die es kaputtgemacht hatte.
oder zumindest so ähnlich.

ich erinner mich auch hier noch an die zeit, nachdem es vorbei war.
sie dauert vielleicht noch an. vielleicht auch nicht, ich weiß es nicht.
vielleicht geht es schneller vorbei,als damals. 
vielleicht dauert es sogar länger. aber ich weiß einfach, dass es für niemanden leicht ist.
das leben ist nie leicht, sonst wär es viel zu langweilig.
und egal, wie lange es noch weh tut,
es wird wieder jemand kommen. vielleicht nicht heute, vielleicht nicht morgen.
aber irgendwann ganz bestimmt. 
und die hoffnung ist das ,woran ich mich klammere.
- woran sich jeder klammert, ob er es nun weiß oder nicht.

und was auch immer morgen passieren wird, 
ich werde offen dafür sein. versuchen, nicht jeden zu verurteilen.
versuchen, einen neuen weg einzuschlagen,
um aus dem alten zu lernen.

xo, 
-e. 


Mittwoch, 24. April 2013

i'll be saving myself

heai, ich malwieder, j. - um einen sinnlosen beitrag zu leisten.

"you were like home to me"
diese zeile, diese zeile die sowenig umschreibt und doch so viel.
du warst wie ein zuhause für mich. 
ich konnte bei dir sein, dir alles sagen, hab mich sicher gefühlt, vor der welt draußen.
brauchte mich nicht fürchten, vor den schatten, die draußen herumspukten.
ich brauchte nur deine stimme hören und alles, wirklich alles in mir drin fing an zu kribbeln,
ich wollte immerzu bei dir sein,
und als du weg warst, war es, als ob mir jemand mein herz rausreißt.
ich dachte aber mal, dass es dir genauso ging.
das du die ganze zeit, die du in australien verbracht hast nur an mich gedacht hast.

ich hatte unrecht.
"You're just saving yourself when you hide it"
ja, du hast mich verarscht. du hattest die ganze zeit sie
wenn ich sie gekannt hätte, vielleicht hätte ich es früher rausgefunden,
vielleicht hätte sie es früher rausgefunden.
du hast damit nicht nur mich verletzt, nein, auch sie.
und während ich mich mit ihr verbünde, weil wir dich beide hassen,
nachdem wir dich geliebt haben - stehst du nur da und merkst nicht,
merkst einfach nicht, was du grade verlierst. nicht nur mich, ich bin dir egal,
das weiß ich ja jetzt. aber auch den respekt, dein ansehen,dein image, dein sauberes image.

 dummerweise warst du mir nie egal.
junge,
       geh nach hause und such dir ein leben. denn meins hast du grade malwieder kaputtgehaun.

mittelfinger, süßer.
     - j.
weil es passt.

Freitag, 19. April 2013

a drop in the ocean, a change in the weather

jetzt sitze ich hier, und es ist kalt.
ich bin einsam. einfach einsam.
vielleicht hätt ich vieles in meinem leben nie getan,
wenn ich jemals zufrieden gewesen wäre.

ich dachte mal, dass ich früher glücklich war.
mit früher meine ich, als ich so 10 oder 11 war.
aber war ich das ?
hätte ich damals dann diese fehlentscheidungen getroffen, die ich bereut habe?
hätte ein wirklich glückliches mädchen genauso gehandelt?
nein

egal was ich mir einrede,
dass es wieder besser wird, oder dass ich nicht immer so war,
es war immer in mir drin. ich weiß nicht, ob ich es loswerden kann,
es ist ein teil von mir . ich will es , ich will es wirklich.
ich will nicht alleine am freitagabend zuhause sitzen,anstatt auf partys zu gehen,
zu denen ich eingeladen wurden.
weinend. einsam.

ich hab mir immer eingeredet, dass das schon wird,
wenn ich älter werde. aber wie lange soll ich noch warten?
ich hab mich immer an meiner schwester orientiert.
aber nur weil es bei ihr geklappt hat, klappt es nicht automatisch auch bei mir.

ich dachte mal, dass ich es schaffen könnte.
aber was, wenn nicht? wenn es genau das ist:
ich kann es vielleicht nicht loswerden,
ich kann vielleicht nicht einfach normal leben.
und wenn ich es doch mal schaffen sollte -

muss ich aufhören, mich an menschen zu klammern,
menschen, die mich nicht mehr brauchen, oder wollen.
menschen, denen ich mal wichtig war, die mir immernoch wichtig sind.
menschen , die ihr leben weiterleben können,
ohne mich.

ich will das auch können.
aber stattdessen sehe ich nur die anderen:
die tollen, glücklichen, oder gesprächigen.
und dann seh ich mich.
und will es nicht sehen,
mich nicht, und sie auch nicht. denn es tut weh
zu wissen, dass man nie dazugehören wird.

bis dann,
-e.


Samstag, 13. April 2013

you're lookin lost, and i don't know the reason

nach langer zeit, hab ich beschlossen, mal wieder zu bloggen.
der lange ausfall kam einfach dadurch,dass ich nichts hätte schreiben können,
was meine situation auf den punkt bringt. ich hab gehofft, dass ich das vielleicht jetzt
besser erklären kann. aber ich kanns immer noch nicht.

in mir drin ist ein ozean, ein riesiger ozean, der darauf wartet, dass ich in ihm untergehe.
ich bin voller emotionen, die raus wollen. weinen,lachen,schreien,tanzen.
aber ich schweige, und es macht mich wahnsinnig.
wenn ich abgelenkt bin, geht es, aber nochnichtmal dann.
an meinem geburtstag war ich mit ner menge freunde unterwegs, zwischendurch, da konnt ich alles vergessen, oder eher verdrängen. aber manchmal, wenn andere in der umkleide waren, oder ich was gefragt wurde, da hätt ich einfach kotzen können,weils in mir drin so scheiße aussieht.
ich weiß nicht, was das ist. ich hab dann nen kloß im hals, kann nicht sprechen,das atmen tut weh.
oder mir wird ganz oft schwindelig, in der schule ist das am schlimmsten. ich weiß nicht warum, es geht mir gut, ich lache und plötzlich dreht sich alles.
eine freundin meinte, es liegt daran,dass ich zuwenig trinke, aber selbst wenn ich trinke passiert das.
es ist so plötzlich, und ich kann es nicht kontrollieren, und es tut weh.
und im nächsten moment  - ist es vorbei.
früher hatte ich diese .. stimmungsschwankungen nur , wenn ich allein zuhause war, aber das es mittlerweile schon unter leuten passiert ,macht mir angst.
ich mache mir angst.
und ich kann es nicht besser erklären, ich kann es einfach nicht. ich weiß nicht,woran es liegt, was es ist, dass mich so kaputt macht.
familie? liebe?
vielleicht einfach mein ganzes leben.
 immer,wenn ich versuche, jemandem zu sagen,wies mir geht, kommt entweder erst einen tag später ne antwort oder ein " Hä ich checks nicht,sorry :s " .. das kam von ner freundin, von der ich immer dachte, sie würde es am ehesten verstehen.
ich bin müde davon, es allen erklären zu wollen.
herrgott nochmal, ich dachte, es würde jedem mal so gehen,
ich dachte irgendwer würde es verstehen !
aber es versteht keiner - jedenfalls hab ich noch niemanden gefunden, der es versteht, hah.
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das reicht für heute, ohman.

-e.
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