Sonntag, 30. Juni 2013

denn wir feiern durch die nacht, bis die sonne wieder scheint

Hey. :)
hier ist mal wieder ein tag post von mir.
diesmal von der lieben ellen!
geht mal auf ihren blog, wenn ihr kurzgeschichten/gedichte oder so mögt.
sie schreibt wirklich tolle geschichten, finde ich jedenfalls.

jetzt mal zu den regeln:
- als dankeschön den tagger verlinken
- die 11 fragen beantworten
- 10 blogger taggen, die unter 200 follower haben
- selbst 11 fragen ausdenken
- zurücktaggen ist nicht erlaubt

die 11 fragen von ellen sind:
1. dein lieblingsschauspieler?
elyas m'barek und ed westwick.<3

2. dein lieblingsfilm?
harry potter. voll klischee mäßig, ich weiß, aber ich liebe diese filme + bücher so unnormal.

3. dein lieblingslied?
verändert sich jeden tag haha, aber momentan hör ich wieder total gern rolling in the deep.

4. etwas, was du an dir nicht magst?
vieles. mein aussehen. meine schüchternheit.

5. die erde wird zerstört und du bekommst einen platz in einem "raumschiff" -
welche 5 gegenstände nimmst du mit?
stifte, ein notizbuch, eine kamera, ein buch und mein handy, auch, wenns mir nichts nützt.xd

6. welche 5 personen nimmst du mit?
meine schwester, meinen papa, m., meine beiden süßen  - j. und fn. und eigentlich auch noch die exfreundin meines papas. :o

7. was würdest du am meisten vermissen?
mein bett. und meinen blog.

8. was muss man in seinem leben unbedingt mal gemacht haben?
jemandem sagen, dass man ihn oder sie bedingungslos liebt.

9. was sollte im leben vermieden werden?
autounfälle.

10. worüber musst du immer wieder lachen?
über die minions von ich - einfach unverbesserlich, hahahaha. :D

11. was ist deine größte angst?
immer und immer wieder verlassen zu werden, und nie jemanden zu finden, der bleibt.

meine 11 fragen:
1. wenn du dich zwischen musik und lesen entscheiden müsstest - was würdest du nehmen?
2. welches foto findest du total faszinierend (bild evtl. einfügen) ?
3. welches alter fandest du bisher am schönsten ?
4. bist du ein optimist oder ein pessimist?
5. weißt du was das erste wort war, das du gesagt hast?
6. wohin würdest du gern reisen?
7. welcher satz inspiriert dich?
8. was möchtest du in deinem leben nie wieder machen?
9. welches wort findest du, hört sich im englischen besser an, als im deutschen?
10. was war das letzte, was du geträumt hast?
11. wenn du eine berühmte person treffen würdest, wen du würdest du treffen wollen?

und ich tagge:
everytime i close my eyes, it's like a dark paradise
unser verlassenes nebraska.
catas welt..
lebe jeden moment
mein leben, und ich

xo,e.
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Freitag, 28. Juni 2013

will inmitten der schnappschüsse mal das leben erwischen

ich muss wirklich mal hier raus.
raus aus dieser schule, diesem druck, diesem stress.
diesen ganzen menschen, die sich alle gegenseitig verarschen.
ich kann nicht mehr

meine beste freundin wurde mir jetzt schon zum zweiten mal weggenommen.
juchu. beziehungsweise, nein, eigentlich wars anders.
meine frühere beste freundin, mit der ich immer ein bisschen befreundet war,
und die ich immer noch ziemlich mag, hat mich irgendwann mal ersetzt, durch ein mädchen,was nett ist,ja,aber auch furchtbar klammernd. irgendwann haben wir uns aber wieder stärker angefreundet, ich nenn sie immer noch beste freundin. und ja, wir haben uns dann öfter mal wieder getroffen, und gemerkt,dass wir uns doch immer noch gut verstehen.
und in letzter zeit, da hatten die zwei andauernd streit. und ja, ich wollte mich niemals zwischen die beiden drängen, aber gott, ich wurde die ganze zeit dazugeholt, mit mir wurde geredet,
meine beste freundin hat sich mir anvertraut, mir.
und das hat dem mädchen, durch was ich ersetzt wurde nicht in den kram gepasst.
und wow, ich dachte erst wirklich, "komm, scheiß drauf, wenn sie ihre beste freundin nicht halten kann." aber dann hab ich texte von ihr gelesen. sms, an meine beste freundin, in denen schlimme dinge standen.
dinge, die sie mit mir ziemlich verbinden.
"bitte, l. in mir ist eine leere. ihr seht mich an, aber ihr seht nur durch meine fassade,
ich habe angst zu ersticken. atme ein und aus, aber fühle mich schlecht. ich renne und renne, will stehen bleiben aber kann mich nicht zu euch umdrehen, zu euch,die nach mir rufen. 
l. ich weiß du verstehst das nicht, aber dann mach es nicht schlimmer, sondern lass mich einfach in ruhe, bitte. 
bitte geh einfach, bitte."

die sms hat l, meine beste freundin, mir gezeigt. 
und dann hab ich mich ziemlich beschissen gefühlt.
erstens, weil ich die sms nicht hätte sehen sollen.
zweitens, weil ich genau weiß wie sie sich fühlt, aber sie nicht drauf ansprechen kann,weil ich die sms ja offiziell nie gelesen habe.
drittens, weil l. völlig falsch gehandelt hat. meiner meinung nach.
denn anstatt ihrer "besten freundin" zur seite zu stehen konnte sie damit nicht umgehen.
"gott, mi., dann rede doch mit mir. wenns dir scheiße geht brauchst du doch einen grund dafür. an sich müsste ich jetzt deine mutter anrufen, und ihr sagen,dass du selbstmordgefährdet bist. an sich müsstest du hilfe bekommen. das ist doch nicht normal. aber dann sag mir jetzt bitte , ob du den text ernst meinst oder ob das nur panik mache ist. mi. , rede mit mir."

und scheiße, was soll das? aber ich konnte l. ja nicht sagen, dass sie falsch handelt.
das das so nicht geht. ich konnte nur neben ihr sitzen, nicken, und nichts falsches tun.
denn l. weiß nicht viel. sie weiß zwar, dass ich oft stress hab, und mich scheiße fühle und alles,
aber solche texte hab ich ihr nie gezeigt.
genau deswegen. weil ich wusste, wie sie auf sowas reagiert.
mi. hat also meiner besten freundin versucht zu erklären, dass sie nicht mit ihr drüber sprechen kann,weil sie die worte nicht findet. daraufhin kam von l. ein "ach, du kannst mit mir ja wohl drüber reden. und wenn nicht, dann sprich wenigstens mit jemand anderem drüber,wenn du mir nicht vertraust und tu nicht so,als ob du das nicht erklären könntest."
das hat sie heute gesagt, im unterricht, ich saß daneben, und hab die beiden leise flüstern hören.

und scheiße, ich hätte fast die klappe aufgerissen und l. angeschrien. angeschrien,dass man sehr wohl einiges nicht erklären kann. dass es sachen gibt, über die man lieber schweigt, die man lieber aufschreibt, anstatt drüber zu sprechen. ich hätte mi. am liebsten gesagt, dass ich mich genauso fühle. dass ich genauso fühle wie sie, dass ich es kenne, dass sie mit mir schweigen oder reden kann, dass ich es verstehe, dass ich endlich jemanden gefunden habe, der mich versteht. und ich sie.

stattdessen hab ich versucht die tränen zurückzuhalten. hab versucht, mich auf den unterricht zu konzentrieren, vergeblich. irgendwann hab ich nur noch gradeaus gestarrt, die stimmen versucht zu verdrängen und einfach nur geatmet. ohne ein zeichen.

und das hat mich fast zerissen.

die tatsache, dass es jemanden gibt, der sich fühlt wie ich,
jemand, der eine perfekte fassade hat, die ich nie durchschaut habe.
nichtmal ansatzweise. nichtmal fast.
für mich war sie immer die, die mir l. geraubt hat.
und das ist sie schonwieder.
denn jetzt kümmert sich l. um sie, redet in den pausen nur mit ihr.
lässt mich wieder stehen.
wie vorher, und ich?
was ist mit mir? warum falle ich immer wieder auf meine beste freundin rein?
ich wurde wieder ersetzt.
"e. ist irgendwas?"
"nein"
"ok"
mehr hat l. nichtmal gefragt, obwohl ich die ganze zeit geschwiegen hab.
scheiß leben.
ich bin auf und davon
xo,e.
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Sonntag, 23. Juni 2013

ein bisschen Melancholie ist manchmal ok

gestern nacht. Unendlichkeit. Menschlichkeit. Erstaunlich, wie manche Leute reden können- leute, die man nie wirklich mit beiden augen angesehen hat.
Leute, die nur danebeb standen, neben deinen Freunden.
Leute, die viel interessanter sind.
Da saßen wir, er und ich, die seltsamste Konstellation die man sich vorstellen kann.
Ich hab mich nach draußen verzogen, weil es zu warm war.
Er kam mit. Einfach so. Vielleicht wirklich nur, um zu rauchen, wer weiß.
 "Scheiß auf die. wir haben uns",
Das hat er gesagt, betrunken, aber süß.
Ein hysterisches lachen meinerseits.
"Weisste was? ich dachte du wärst irgendwie anders.",
Seine Worte.
- 'du bist betrunken und redest komisches zeug, das passt alles nicht.' ich seh ihn an.
Sein Blick trüb, seine augen glänzend. Müdigkeit und alkohol. Und trauer.
- 'mir ist vorher nie aufgefallen wie traurig du aussiehst.'

Er sagt nichts, starrt nur vor sich hin, in die Dunkelheit.
Dann zündet er sich eine kippe an. "Ich weiß, man sieht mich nicht mit beiden augen an, man sieht nur das äußere. Aber ist das nicht immer so?   ... sind doch alle Lügner hier, jeder lügt. Ich pass mich nur an", danach schweigen.
Faszinierende worte.

"Ich werde sie vermissen."

Ich bin sprachlos. Nicke nur stumm. Alles ist gesagt.
Und dann, einfach so, fließen die Tränen.
Bei ihm, nicht bei mir.
Wie tröstet man jemanden, den man nichtmal richtig kennt?
Ich wollte was sagen - aber die Worte waren weg.
-' es tut mir leid.' Mehr schaffe ich nicht.

Ich hab einen jungen vorher noch nie wegen eines Mädchens weinen sehen.
Und war dementsprechend hilflos.
"E. ...", nur mein name, mehr nicht. Dann schluckt er, und fällt mir um den hals.
Ich bin verwirrt, unschlüssig. -'alles wird gut' aber eigentlich kommt es ziemlich lahm.
Er ist der erste junge, dem es egal zu sein scheint, wie ich ihn sehe.
Einer der wenigen, dem es scheinbar egal ist, dass ich hässlich bin, und hilflos. Und ein fall für sich. Er umarmt mich einfach, weil er froh ist, dass ich da bin. Ich.  als ich selbst. Nicht als jemand anders.
Es kann eigentlich nicht gut werden.
Zumindest nicht sofort. "Es soll nicht mehr wehtun"
-'es ist besser, wenn es wehtut.'
Ich lasse seine Tränen trocknen.
Lasse ihn darüber nachdenken.
Warte, bis er die Umarmung löst.
Dann steht er auf. "Danke"
Ich nicke nur. Warte, bis er weg ist.
Dann stehe ich ebenfalls auf, schlage den weg in den garten ein und stelle mich in den strömenden regen.
Melancholie. Zwei Menschen, die sich näher kommen, weil sie von derselben Person verletzt wurden.

Xo, e.

Freitag, 21. Juni 2013

ich hab gesucht, aber es gibt niemanden der dich ersetzt

es war dann wohl soweit.
ich musste vorbereitet sein. das schweigen von uns ging eine ganze weile so. unangenehm.
kein angenehmes schweigen.
"und? wie liefs so?", sie bricht das schweigen.
ein tiefes durchatmen, einmal luft holen, als ob wir gleich untertauchen.
tauchen, bis wir auf den grund treffen, den grund, warum wir uns voneinander distanzieren.
j. und ich. unser blog.

warum haben wir uns voneinander entfernt, warum bist du nicht bei mir geblieben? warum haben wir uns in so kurzer zeit so weit aus den augen verloren, j. ? wie haben wir das nach all den jahren wunderbarster freundschaft geschafft? meine stimme hat gezittert.

"ja, was ist aus den besten freundinnen geworden? was ist aus uns geworden,e.?", hat sie gesagt.

du hast es mir nie erklärt. und ich wollte nicht an dir hängen. dachte, du kommst zurück. wie immer. 
wir hatten nichtmal streit. warum das alles? warum machst du einen austausch? warum machen meine beiden besten freundinnen ein auslandsaustausch? 

"ich weiß nicht. ich wollte es erklären, aber wie? e. vielleicht ist das unser problem. wir könnens nicht erklären. wir werden den kontakt verlieren, haben wir vielleicht schon längst. und dann bin ich weg. einfach so."

und ja, wie verabschiedet man sich von seiner besten freundin,
wenn man vorher ohne grund nicht miteinander geredet hat?
was, wenn das unser letztes gespräch war, wo wir uns noch irgendwie kennen?
"ich hab viel verloren, in dieser zeit.", das hat sie gesagt, und mit ihrem freund schluss gemacht.
weil sie nicht auf ferne steht. weil sie mit entfernung nicht umgehen kann.
weil sie immer leute um sich braucht.

und unser blog?
ich weiß nicht, warum mir der blog in diesem moment in den sinn kam.

"führ ihn alleine weiter. das tust du schon am besten. es war trotzdem schön. lass meine einträge drauf. aber änder das passwort, lösch die seite, wo wir texte übereinander geschrieben haben.
das ist das beste. ich liebe dich, als beste freundin warst du unschlagbar."

und sie ist gegangen.
hat mich stehen lassen.
und wenige minuten später, ein regen, als ob die wolken uns beweinen würden.
als ob sie mit mir trauern würden.
mit mir, und ihr vielleicht auch.
freundschaft endet.
ab hier hatte es keinen sinn mehr.
und wir haben aufgegeben.  einfach so.

ich dachte nicht, dass es so schnell geht.
aber so ist es. du hast deine eigenen limits überschritten.
und ich bin immer drunter geblieben. kein wunder, dass es nicht geklappt hat.

wir sind auf den grund getaucht,
aber der atemzug hat nicht ausgereicht.
nein, er war dennoch zu kurz. und wir sind ertrunken, als wir grade auftauchen wollten.
und das tut mir leid.

xo, e.

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Mittwoch, 19. Juni 2013

And it's not enough to tell me that you care

Hey. :)
hier bin ich malwieder, mit einem Tag, den ich von der lieben icecreamchoclat bekommen habe! :)
danke dafür erstmal.
hier die regeln:

- als Dankeschön den Tagger verlinken
- die 11 Fragen des Taggers beantworten
- sich selbst 11 Fragen ausdenken
- 10 Blogger heraussuchen, die unter 200 Follower haben, und taggen
- Zurücktaggen ist nicht erlaubt

Hier die Fragen, die beantwortet werden von mir:
1. Was ist dein größtes Problem?
Hm, gute Frage. Eigentlich.. momentan nur, dass ich mal langsam lernen muss, mir nicht immer selbst im weg zu stehen. ja, das ist wohl momentan das größte problem.
2. Was ist dein größter Wunsch?
http://www.gossip-girl-episodes.com/wp-content/uploads/2011/04/tfc_chuck_bass.jpgglücklich werden. egal wie, nur das.  
3. Wie sieht dein Traummann aus?
hab ich kein bestimmtes aussehen für. ne eigentlich wirklich nicht.
wobei, gegen einen chuck bass, bzw. einen ed westwick hätt ich eigentlich nichts. ;) 
aber eigentlich ist aussehen nicht so wichtig. nicht  ganz unwichtig, aber nicht sooo wichtig. 
4. Wie fühlst du dich?
im moment? wie ein mädchen, was den sommer neu entdeckt hat. <3
5. wie hast du das bloggen angefangen?
ich hab viele blogs gelesen, und weil ich das schreiben liebe, hab ich mir auch einfach einen gemacht, den ich dann gelöscht hab, irgendwann. dann hab ich jetzt den hier, weil ich einfach nicht ohne kann.
6. was ist dein lieblingslied?
keine ahnung, ändert sich jeden tag, aber heute sweet nothing.
7. worüber geht dein blog?
gedanken, gefühle, mein leben, ja.
8. was ist dein lieblingswort?
Party. haha, und nein , das ist kein spaß, ich sag das immer, wenn grad kein neues thema in der schule oder so fällt, total unbewusst, nichtmal weil ich  ne party schmeißen will oder so, haha, einfach ne blöde angewohnheit haha
9. was ist dein lieblingsgericht?
country potatoes haha, ok das klingt voll krank aber ich liebe diese art von kartoffeln mit dip. 
10. wenn du irgendwas ändern könntest, was wäre das?
die welt. ich würd gern die welt verändern, irgendwie frieden einführen oder whatever.
denn was in meinem leben alles schief läuft oder lief, wenn ich das ändere - das nützt keinem andren was. also verändere ich lieber die welt. :)
11. wie sieht für dich der perfekte tag aus?
so wie heute, nur ohne schule, heißt: warm, sonne, schwimmen aber nicht im freibad, freunde treffen, lachen, musik hören und chillen - god, damn it, das war godlike heute.
meine 11 fragen:
1. worauf freust du dich dieses jahr am meisten?
2. was magst du an dir? 
3. was hast du heute erlebt?
4. was ist deine lieblingsserie?
5. was bedeutet für dich das wort "glück"?
6. welche sprache würdest du gern fließend können?
7. was ist dein beruflicher zukunftstraum?
8. welchen blog liest du regelmäßig ?
9. welches lied berührt dich immer wieder, egal, wie oft du es hörst?
10. hattest du schonmal was gebrochen? was?
11. eine schöne erinnerung aus dem jahr 2012?
zum taggen hab ich heute leider nicht viel zeit, deswegen tagge ich nur:
http://wouldflyaway.blogspot.de/

und sorry für die fehlenden absätze, mein blogger spinnt :/
xo, ihr lieben.
e. <3
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Samstag, 15. Juni 2013

here's to never growing up

was für ein abend. ein typischer freitagabend, wie ich ihn immer haben wollte.
freunde, feiern & frei sein.
heute nacht war ich endlich frei, frei von allem, allen sorgen, allen beschwerden.
und klar,
vorher waren da noch die gespräche,
die jetzt langsam wieder zu mir dringen,
in meine gedanken, die nicht mehr von musik, licht und alkohol getrübt sind.

da war das gespräch.
"ich würde gern irgendwas sagen.
irgendwas, was es besser macht.
irgendwas, was es auf den punkt bringt.
irgendwas, was dir das gefühl gibt, mir wichtig zu sein.
irgendwas, was kurz aber wirkungsvoll ist.
irgendwas passendes."

schöne, poetische worte, wie aus dem roman.
 und ich? stand nur da und hab geguckt.
einfach nur geguckt.
und dann musste ich leider gottes die stimmung zerballern,
indem ich geredet habe. geredet, weil die worte zu schön waren,
weil sie so falsch klangen. weil sie nicht in meine stimmung passen wollten,
die sich aufs feiern freuen wollte.
die sich gehen lassen wollte. die vergessen wollte, was wichtig ist.
nur für einen abend
 also hab ich gesagt

"du brauchst nichts zu erklären", hab ich gesagt.
"es ist okay, dass du es versuchst,aber ich komm eigentlich auch ganz gut ohne dich klar."
und hätte mich ohrfeigen können, weil ich natürlich ohne ihn klarkomme,
aber er scheinbar nicht ohne mich. ok, haha, das klingt total verdreht.
meine wangen glühen immer noch.
immer noch ist mir warm von seinem,
"bis dann,e." 
aber ich kenne ihn kaum. und es ist nichts mehr als bloß freundschaft.
simpel. einfach. keine liebe.
und ich will es nicht kompliziert machen.
- aber er hat es diesmal kompliziert gemacht.

lasst mich heute drüber schlafen.
heute nacht war wunderbar, ganz egal, was er gesagt hat.
ich werde mich damit morgen auseinander setzen.
morgen ist ein langer tag.
und dann werde ich ihm sagen,
dass ich ihn gerne mag. aber nur als einen freund.
punkt.

wunderschöne gute nacht.
xo, e. <3


Mittwoch, 12. Juni 2013

du bist ein ausflug ins blaue, eine reise um die welt

jetzt sitz ich hier,
in meinem bett, mit einem pc, einem handy und einem buch.
und lächele.
wenn ich so drüber nachdenke muss das wahrscheinlich ziemlich beschissen aussehen,
aber selbst darüber muss ich lachen.
denn ja, die ganze wahrheit ist jetzt irgendwie einfach raus.
seit gestern. hm.

ich hab über alles gestern geredet. und geschrieben.
mit ihm, aber auch mit einer guten freundin, bei der ich das gefühl hatte,
ich kann ihr alles anvertrauen, ohne, dass sie irgendwem von irgendwas erzählt.
ich hab endlich mal mit wem geredet, mich anvertraut.
einer realen person, nicht etwa meinem blog.
es fühlt sich gut an.
sie hat mir die ganze zeit zugehört, zwar hat sie definitiv gegen mich diskutiert, und war völlig gegen meine unlogische logik,
aber im endeffekt hatte sie tatsächlich recht.

mit jedem wort.

dieses ganze leben ist mir irgendwann zu kopf gestiegen, und gott, ich hab mich verkrochen,
zurückgezogen,
nachdem ich so viele kämpfe verloren hab.
und jetzt, jetzt scheint es endlich wieder bergauf zu gehen!
undzwar nicht nur dieser rauschzustand, den man mal hat,
und wo man von vornerein schon weiß, dass er wieder vergeht.
sondern der, in dem man das gefühl hat, es läuft grad.

so gehts mir.

aber das hab ich nicht ganz allein geschafft:
durch die lieben kommentare, die ich in der letzten zeit immer wieder von meinen lesern bekommen hab. danke dafür. ihr seid toll.
also keine ahnung, haha, das kommt jetzt bestimmt voll lepsch, weil ich so 12 follower hab haha, aber trotzdem geben diese kleinen süßen sachen mir unheimlich viel kraft.
und haben mir vor allem gezeigt, dass ich doch stärker bin,als erwartet.
mehr hoffnung habe als ich immer vermutet habe.

ich hab eine zweite chance bekommen.
ich hab die chance bekommen, neu anzufangen.
leben.
ohne hintergedanken. diese aussprache gestern,
nicht nur mit diesem süßen mädchen, sondern auch mit ihm,
hm,ja, ich dachte, wenn sowas passiert fühl ich mich danach echt mies,
oder kraftlos. oder irgendwie, als ob sich alles wiederholt, aber nein.
diesmal nicht mehr.
ich hab das ausgehalten.
vielleicht wird doch alles gut.
vielleicht ja doch.

jetzt sitz ich hier,
in meinem bett, mit meinem pc, einem handy und einem buch
und lächele. 
lächele, denn das leben gibt mir eine chance, mich aufzurichten.
endlich.

xo,e.



Sonntag, 9. Juni 2013

hätt alle wege verändert, hätt ich sie vorher gewusst

ich weiß noch genau, was das erste war, was du zu mir gesagt hast.
wirklich gesagt hast. erinnerst du dich noch?
Es war .. Januar oder so. wir waren schon zusammen, aber telefonate, die hatten wir bis dahin noch nie so richtig geführt.
du hast angerufen.
ich bin dran gegangen.
"was ist los?" hab ich gefragt, verwirrt, weil du angerufen hast.
"es schneit bei uns" hast du gesagt.
nur das, mehr nicht.
du hast dich glücklich angehört. oder zumindest, als ob du dich darüber freust.
und damit hat das begonnen.
unsere ganzen gespräche. wir haben über so irrelevante sachen gesprochen,
aber auch über so viele wichtige dinge.
einfach über alles. 

"es tut mir so leid, ich hab..", und ich musste abbrechen, weil ich nicht weitersprechen konnte.
"weinst du?", hast du gefragt.
"es tut mir leid, ich kann das nicht", hab ich gesagt, aufgelegt und bin reingerannt, um mich zu sammeln. aber wir haben es immer wieder hinbekommen, irgendwie.

"du wirst sowieso irgendwann schluss machen,e."
"nein, werde ich sicher nicht."
oh, wie hab ich mich doch damals falsch eingeschätzt. und wie recht du malwieder damit hattest.

ich glaube, unser  letztes gespräch, bei dem wir noch zusammen waren, da haben wir grade übers dschungelcamp geredet, haha.
und danach, danach nur noch einmal telefoniert, als das mit uns schon vorbei war.
J. War dabei. Es war komisch, danach haben wir uns mal wieder gestritten.
Obwohl es schon vorbei war.

Weißt du, anfangs hab ich jeden Tag an dich gedacht.
Keine Minute verging, wo ich nicht hätte heulen können.
Getröstet wurde ich nur durch deine Nachrichten, die ab und zu kamen.
Bevor wir uns endgültig aus den Augen verloren haben
Ja. Das haben wir. Langsam aber sicher.

An meinem Geburtstag, dem 11.april, da hast du mir geschrieben.
Während ich in der stadt war.
Und weißt du?
Dieses herz hat mich so unglaublich Glücklich und traurig gemacht.
Ja im april. Da war ich völlig fertig. Oft. Sehr oft.

Das sollte kein so ein post werden,
Wird es auch nicht.
Denn weißt du, ich hätte dir gern alles gesagt.
Das mit meiner j., meiner sehnsucht, meiner hoffnung.
Und ich hoffe dass du das irgendwann weißt. Oder vielleicht liest.

Denn heute wollte ich dich noch einmal vermissen.
"Dir einmal noch nah sein bevor ich dich für immer verlier'"
gedanklich zumindest.
Denn ja, ich glaube nicht an ein für immer,
Aber vielleicht doch. Und vielleicht ist das auch besser so.
Heute nacht. Heute darf ich dich vermissen. Dir hinterher trauern.

Aber das lass meine sorge sein.
Denn ab morgen, da werde ich mich um mich kümmern.
Meine Mitmenschen. Den sommer.gott, ich werde es mir versuchen gut gehen zu lassen.
Denn ja, heute nacht werde ich verzeihen. Mir. Dir. Uns.
Allem was war.
Vielleicht musste erst mal alles raus. Vielleicht musste ich all das, was mir passiert ist erstmal runterschreiben, um darüber zu stehen.
Heute bin ich dir nah, das verspreche ich.
Aber danach, danach lass ich dich gehen
Das sollte mein leben sein, mein sommer.

Ich liebe Dich.

Heute vielleicht das letzte mal, wo ich bewusst darüber nachdenke.
Ich verdränge nicht, nein. Ich stelle mich. Und lerne. Lerne, loszulassen.

Verzeih mir, m.
Ich kann es jetzt erst.
Ja, du hattest recht.
Jemand wird kommen.
Wann ist egal.
Ich glaube daran.
Das ist dein post.
Hab einen schönen juni.
Feier deinen Geburtstag schön.
Werde 16 und lebe.
Du bleibst ein teil von mir.
Und ich lasse dich gehen.
Es ist mir wichtig, dass du das weißt.
Auch, wenn du es nie liest.
Ich lebe ab jetzt, versprochen.
Und viel Glück für alles, was du noch erlebst.

Gute Nacht.
xo, e. <3


Donnerstag, 6. Juni 2013

das bin ich, deswegen bin ich hier, meine geschichte - now and then i think of when we were together

but you didn't have to cut me off

ich hab mir überlegt, mal einen besseren überblick über mein leben zu geben.
bisher waren meine versuche zur erklärung eher jämmerlich.
und mittlerweile, wo ich selbst irgendwann den überblick verliere,
dachte ich mir, dass es vielleicht sinnvoll ist,  wenn ihr mich besser kennt,
wenn ihr wisst, warum ich jetzt eben diesen blog habe, warum es mir wie geht.
damit ihr vielleicht mehr versteht als andere.
wenn ihr es euch durchlest, dann, naja, keine ahnung, denkt einfach daran,
dass ich hoffnung habe, und nicht aufgegeben habe.

ich weiß nicht, wie ich anfangen soll.
weiß nicht wo es angefangen hat. womit.
ich hatte eigentlich eine gute kindheit, glaub ich.
als ich 6 oder so war, haben sich meine eltern getrennt,
weil mein vater viel zu gestresst von meiner mutter war,
die ihm einmal sogar einen teller hinterhergeworfen hat.
und seine sachen aus dem fenster geworfen hat.
verständlich, dass er da weg ist.

keine ahnung, die ersten jahre, nachdem er weg war,
hab ich gar nicht so viel zeit bei ihm verbracht.
ich war meistens in der grundschule, hab mich nachmittags mit freunden getroffen und ja.
auch die wochenenden war ich nie bei meinem vater.
eigentlich nur 1 mal im monat, manchmal auch nur alle 2 monate.
warum?
meine mutter hat mir eingeredet, er liebt mich nicht und ist wegen mir gegangen.
ja, das ist eigentlich ziemlich manipulativ, vor allem wenn man grade 7 ist,
und das alles glaubt.
meine schwester war damals grade 10, und war viel zu sehr damit beschäftigt,
zu verarbeiten, dass papa weg war.
sie hing immer so an ihm, hat alles mit ihm gemacht,
ja, immer auch mehr als ich. sie war das vaterkind und ich , ich war das kind, was zu keinem der eltern hingehörte. ich war am liebsten bei meiner oma. hab mit ihr gänseblümchenkränze gebastelt oder mit schleichpferden bei ihr gespielt.
all das, was ich zuhause nicht konnte, ohne gestört zu werden.

in der 5. klasse war es glaub ich ungefähr,
als meine mutter anfing, unfairer zu werden.
sie hat mich beim einkaufen stehen lassen, einmal hat mich sogar die mutter einer freundin nach hause gefahren, weil ich allein irgendwo im aldi stand und etwas hilflos war.
sie war kühl zu mir, mit jedem tag mehr.
hat mir seitdem nie wieder das familiengefühl gegeben, welches ich brauchte.
ich klammerte mich an meine schwester, die aber selbst überfordert war mit der situation.

und dann ist sie ausgezogen, zu papa.
ihr wurde es zuviel, war es bereits zu viel, mit anzusehen,
wie meine mutter sich über die kleinsten dinge aufregte.
sie wollte damals, dass ich mitkomme,
wir waren vor gericht und alles, aber ich hab damals gesagt
(immer noch der meinung, mein papa liebte mich sowieso nicht)
dass ich bei meiner mutter bleiben will, weil ich nicht zu papa will.
keine ahnung, was damals genau beschlossen wurde,
ich war zu klein, um zu verstehen, was richtig und was falsch war.
trotzdem, seit meine schwester dann bei meinem vater wohnte,
war ich öfter zu besuch als sonst.
ich lernte ein elternteil kennen, was mit mir schwimmen ging,
merkte, wie schön es war, ins kino zu gehen und popcorn in sich reinzufuttern.

aber zuhause gab mir meine mutter immer das gefühl, dass sie die macht habe.
ich weiß bis heute nicht, warum sie so geworden ist,
und ob sie alles, was sie zu mir gesagt hat, wirklich so gemeint hat,
oder ob es irgendeine verkrüppelte schutzreaktion war, keine ahnung.
egal.
irgendwann fuhr ich mal mit meiner damaligen besten freundin auf einen reiterhof, in den ferien, der ganz in der nähe war.
ich weiß nicht mehr, ob das in der 6. oder 7. klasse war, keine ahnung,
jedenfalls lernte ich dort den ersten jungen kennen, der mich liebte.
ich weiß nicht mehr alles, was damals genau war, aber er war mir unglaublich wichtig,
er schaffte es, mich mit einem lächeln umzuhauen, mit einem "sht" zum schweigen zu bringen.
ja, ich weiß, ich war zu jung, und das bin ich auch sicher immer noch, aber es kam mir wirklich richtig vor.
wir blieben zusammen, es war gut.
nach einem jahr (oder war es ein halbes?) keine ahnung, jedenfalls bekam ich irgendwann mit, dass er ein anderes mädchen hatte, nebenbei.
und ja. der rest ist ziemlich unlogisch: er hat schluss gemacht, nicht ich, oho.
ich nehm ihm bis heut noch übel, dass er mich damals so hat verarscht,
obwohl ich so gutgläubig war.
ich war noch jünger als jetzt und es war ein total ungewohntes gefühl,
von einem menschen so verletzt zu werden.

und ich glaube irgendwie hat es damit angefangen. mit ihm, und meiner mutter.
heute, ach, ich weiß nicht, für mich wird er immer der junge bleiben,
der mit seiner gitarre auf der straße sitzt, und mich angrinst.
und ich glaube heute bezaubert er viele mädchen mit diesem grinsen.
aber mich nicht mehr. und das ist okay, er ist okay. wir reden nicht miteinander,
sehen uns glücklicherweise auch nicht. und damit war es auch okay, es war wohl keine liebe, sondern eher, haha "verliebt darin, verliebt zu sein". ja ich weiß, der satz kommt ständig,
aber ich glaube mittlerweile wirklich,dass es sowas gewesen sein muss.
damals war ich trotzdem verletzt. ob wegen meinem stolz oder meinen gefühlen weiß  ich aber nicht.

ab da wurde es eigentlich erstmal immer mieser.
ich verlor den kontakt zu meiner besten freundin, die plötzlich nur noch mit einem mega nervigem mädchen abhing. dann irgendwann war sie weg. ihre mutter war gestorben, das hat sie uns geschrieben und dann ist sie mit ihrem papa weggezogen.
yeah.ich hab geheult.total oft.
wegen allem. das war einfach alles zuviel. ich hab in einer welt voller leben gelebt,
da durfte niemand sterben, der nicht das gewisse alter erreicht hatte.
aber so war es. und dann war meine beste freundin weg, ohne uns irgendwelche nummern etc. zu hinterlassen.
ich hab mich einfach scheiße gefühlt, weil wir nicht im guten auseinander gegangen sind.
sie hat sich zwar entschuldigt und ich mich auch, aber es war eher ein "wir vertragen uns,weil es ein abschied ist"..

und dann lernte ich die wahrscheinlich wirklich große liebe kennen.
und diesmal war es kein verliebt darin, verliebt zu sein. sondern liebe.
aber bevor ich dazu komme, erstmal zu meiner mutter.
die lage wurde immer schlechter, schlimmer, unerträglicher.
ich wurde wirklich schon als luder und scheiße beschimpft,
sie hatte sich überhaupt nicht mehr unter kontrolle,
drohte mir, mit dingen, von denen ich auch jetzt noch albträume bekomme.
sie gab mir so viele gründe, zu schreien, wütend zu sein,
und doch konnte ich nie schreien, wütend sein,
weil sie mich dafür auslachte.
und ich wollte nicht, dass sie über mich lachte.
ab und zu, da hatte sie einen freund, aber nichts hielt lange.
und nur um das mal klarzustellen:
sie war über die hälfte des tages  nicht zuhause, deswegen hab ich das alles nur am wochenende und abends gespürt, und  ich hatte immer jemanden, der mir geholfen hat, mich nicht fallen zu lassen.
aber es war trotzdem schlimm
- warum bin ich damals nicht sofort zu meinem vater?
er hatte ein sorgerecht. meine begründung waren meine besten freundinnen,
ich wollte nicht weg von hier. liebte meine heimat, auch, wenn papa nur 20 minuten entfernt wohnte (-> mit dem auto über die autobahn 20 minuten, nicht zu fuß).
ich wollte nicht in einer großstadt leben. nein.
und wie die dinge so liefen, lernte ich ihn dann eben kennen.
er wohnte nah bei meinem vater. dieselbe umgebung in der stadt.
zufall.
er war zudem noch der alte kindergarten freund von j.
zufall.
wir lernten uns auf einer konfirmation kennen, nicht bei meinem vater oder so.
zufall.
wenn ich mir das so durchlese, muss ich echt lachen.
das klingt so verrückt, total bescheuert, aber es war so.
und er liebte mich und ich liebte ihn und es war perfekt.
fast ein jahr lang, so unglaublich perfekt. er war perfekt.
ich konnte ihn 7 stunden zulabern, er hörte zu, redete mit,
erzählte von sich, was er dachte, wie es ihm ging.
es war das offenste und ehrlichste, was ich jemals erlebt hab.
geborgenheit, schutz, liebe, vertrauen.
eine beziehung wie im märchen.
aber irgendwann hat sich was verändert.
ich weiß nicht , ob es meine oder seine schuld war, ich denke, ein bisschen waren wir es beide schuld.
letztendlich hat er sich in j. verliebt, allerdings hab ich das erst gute 8 monate später oder so erfahren.
mir sagte er, er wisse nicht,ob er das noch länger könne.
war sich so unsicher, ob er mich noch liebte.
das hat er alles persönlich gesagt. mir dabei in die augen gesehen.
mich sogar noch in seinen armen weinen lassen. einfach, weil ich hilflos war.

ich hatte ihn verloren.
und das ließ eigentlich irgendwie alles zusammenbrechen,
so endgültig. so total. alles aufleben, was scheiße war,
alles wurde in frage gestellt, und ja, ich hasste mich.
ich hasste mich wirklich, wie niemand anderen.
das ist eigentlich ziemlich traurig.
denn es war ja nicht nur meine schuld.
ich hab mir gewünscht, dass er wenigstens irgendwas arschiges gebracht hätte,
wirklich, ich hab gehofft, dass er mich beleidigt, oder anschreit oder wegstößt oder irgendwas richtig bescheuertes zu mir sagt, damit ich nicht das gefühl hatte, etwas sei falsch an mir.
aber ich kann ihm keine vorwürfe machen.
er war ehrlich, er liebte mich nicht mehr. und er versuchte es, mir beizubringen, ohne mich zu verletzen. aber das,das war irgendwie nicht richtig.
ich wollte wütend sein, aber ich fand die wut immer nur bei mir, weil er ja nie gelogen hatte.
es war einfach so.

er versuchte, mich zu beschützen, vor ihm selbst.
aber mit all den dingen, mit denen er mir nur helfen wollte,
wurde es mit mir immer schlimmer. ich fand nichts, um wütend zu sein.
tja, das kam dann in meiner trauerphase.
wie gesagt, er stand auf j. das war eh immer so eine sache, erst ja dann nein, dann ja dann nein.
aber zusammen waren die beiden nie.
sie wollte nie was von ihm. und ich dafür umso mehr.
meine mutter passte da natürlich dann auch hin
"ich habs dir ja gesagt, ich hab ihn nie gemocht"
"du bist halt blöd wenn du dich auf so jemand einlässt"
"genau deswegen halte ich nichts von dir"
jaja.
es machte alles nur schlimmer, weil ich ihn verteidigen musste.
abends konnte ich nicht schlafen, das atmen tat weh.
ich wollte mir helfen lassen. aber tat es nicht.

bis mein vater eine neue freundin fand, mit meiner schwester und ihr nach einem neuen haus suchte, und hier eins fand, ganz in meiner nähe. also entschied ich, mit einzuziehen, da sowieso ein zimmer unbenutzt war, und ich endlich weg wollte, von meiner mutter und dem allen.
ja. dann zog ich ein, mit meinem vater, seiner neuen freundin ( die übrigens unglaublich ist ) und meiner schwester.
und da gings dann bei meiner mutter total los.
sie machte telefonterror an meinem handy und schrie mich an, ich solle sofort zurückkommen.
beleidigte mich, bezeichnete mich (warum auch immer) als miststück und ja.
am ende dieses tages war ich am ende. mein vater hatte mit ihr geredet, sie schrie aber nur.
und schrie und schrie und schrie.
und wollte sich umbringen. und als man sie fragte, warum, da sagte sie nur meinen namen.

meinen namen.

wegen mir. ich weiß , dass es nicht so ist, ich bin alt genug, um zu verstehen, dass sie hilfe braucht, die sie jetzt auch bekommt, aber ich halt es nicht aus, zu wissen, dass da jemand ist, der mich für das verantwortlich macht.
es war aber einfach zu viel. viel zu viel. malwieder. ich wollte weg, weit weg, oder zu ihm, aber wusste gleichzeitig, dass er nicht mehr für mich da war.
es war zu oft zu still bei uns. alle mussten das auf ihre art verdauen.
ich, indem ich weinte, weil schreien nicht mehr ging.
meine schwester, indem sie sich auf schule konzentrierte und am wochenende abends wegging, um bei freunden zu übernachten.
die freundin meines vaters, indem sie meinem vater stillen beistand leistete, während er da saß, verloren, im wohnzimmer, den kopf in den händen versunken, die verzweifelte leise stimme, die alles zu verstehen versuchte.

und dann, ja dann lernte ich wieder jemanden kennen. nach fast einem jahr, in dem ich eigentlich mehr geweint als gelacht habe, war es endlich vorbei mit diesem lieben von diesem jungen.
und ja. es war eine internetbeziehung, irgendwie.
aber es war trotzdem so real, so echt, so wirklich.
die telefonate, die wir führten waren so wundervoll.
ich konnte schlafen, schön träumen und omg, ja, es ging mir gut.
ja, es gab immer dinge, die mich runterzogen,
aber dass ich ihn hatte, das war einfach.. das hat alles andere einfach unwichtig gemacht.
und dann - krawusch - hab ich es kaputt gemacht.
und gott, ja ich hab es kaputt gemacht.
da kann mir niemand was anderes erzählen. ich weiß, eine beziehung spielt immer auf zwei seiten,
und ich weiß auch, dass es nie ewig gehalten hätte, aber es war meine schuld.
warum? ich halt entfernung nicht mehr aus. dachte, es wäre leichter, es zu beenden, anstatt etwas weiterzuführen, was mich einerseits so unglücklich und so glücklich zugleich macht.
und ich wollte meine liebste j. nicht .. verletzen. die da irgendwas.. irgendwas für ihn empfunden hat,
was da nicht hätte sein dürfen.  in diesem falle war es meine schuld. wirklich. ich habe ihn unglaublich verletzt.
"du weißt gar nicht, wie unglaublich weh du mir damit tust."
das hat er gesagt.
und seitdem weiß ich, wie es sich anfühlen muss, wenn man sowas gesagt bekommt.
ich weiß jetzt, wie bescheuert ich war, als ich ähnliche worte zu meinem vorherigem freund gesagt hab. wie es ihm danach ging. aber das hab ich nicht verstanden. verstehe ich wohl immer noch nicht, denn sonst würde ich nicht sowas hier schreiben,

ich will nicht, dass sich irgendwer für meine situation verantwortlich fühlt,okay?
da spielt das leben mit, da spielen meine gedanken und gefühle mit,
da spielt der zufall mit. so ist das.

und ich bin eigentlich einfach nur froh, dass er so.. hm.. so schnell jemand anderen gefunden hat.
denn ob ich mit dieser schuld auch noch klar käme?
ich weiß es nicht.
keiner sollte sich hier schuldig fühlen.
auf meinem weg durchs leben hab ich viel verloren,
aber auch viel gewonnen.
ja, die dinge, die ich hier so erzählt habe, ich weiß, die hören sich alle negativ an,
aber es gab auch eine menge schöner dinge, die ich aber nicht in den vordergrund stellen wollte,
denn irgendwie würde das ja nicht die frage beantworten,weswegen ich hier bin.
aber jetzt wisst ihrs. denke ich.
mehr gibt es nicht.
meine mutter, 3 verlorene lieben, eine verlorene beste freundin.
das wars. eigentlich normal.
nichts besonderes.
aber trotzdem schmerzhaft. und trotzdem etwas,was mich dazu bewegt hat, zu bloggen.
weil bloggen hilft.
and i don't wanna live that way,
reading into every word you say
wenn ihr bis hierhin gelesen habt - respekt.
ich glaub ich würds selbst nichtmal bis zum ende lesen.
aber danke, wenn ihr euch die zeit genommen habt.
- ich geb nicht auf, und ihr solltet das auch nie.

bis dann meine lieben,
xo,e.
http://3.bp.blogspot.com/_Y3BJRPmFwoE/S7wUpORYh8I/AAAAAAAAAlI/nqlRxTl_YEs/s1600/tumblr_kykq9yWE811qzb7gjo1_500_large.jpg

Mittwoch, 5. Juni 2013

ich bin für dich da, ganz egal wohin wir gehn ich werd an deiner seite stehn'!

hey :)
ich wurde getaggt, hihi, wieder von der lieben rebecca.
Danke, danke, danke - diesmal ist es auch ein tag, bei dem man fragen beantworten muss.
also fang ich damit direkt mal an. :)

aber vorher noch die regeln allgemein:
- Als Dankeschön den Tagger verlinken
- 11 Fragen vom Tagger beantworten
- Sich selbst 11 Fragen ausdenken
- 10 weitere leute taggen, die unter 200 follower haben
- zurücktaggen ist nicht erlaubt !

hier die fragen von rebecca:
1. wer/was hat dich in deinem Leben am meisten geprägt?
hm, ich glaube, da gibt es viel. eigentlich prägt uns ja alles irgendwie. am meisten war das bei mir wohl die zeit, in der ich allein mit meiner mutter leben musste, allerdings war das eher eine negative prägung. ansonsten, ich glaub, als ich damals meinen ersten freund hatte, ich glaube, dass prägt einen irgendwie, manchmal erwische ich mich sogar dabei, wie ich charakterzüge von ihm total aus gewohnheit übernommen habe, hihi.

2. Die schönsten Worte, die mal jemand zu dir gesagt hat,waren:
"du wirst nie nur das mädchen aus dem internet für mich sein."
cry, vielleicht waren es nicht nur die worte, die das so unheimlich schön haben klingen lassen.

3.  was hörst du zur zeit am liebsten?
dark blue von alex goot.

4. woran möchtest du dich immer erinnern können?
daran, wie es ist, wenn man hoffnung hat. liebt. geliebt wird.
das will ich nie vergessen, nie nicht spüren.

5. was tust du, wenn du nicht einschlafen kannst?
ipod rein, klaviermusik an, gedanken aus. oder essen, das geht auch.

6. an wen denkst du momentan am meisten?
an m.m.m.m.m. mau.

7. würdest du lieber die zeit zurückdrehen oder in die zukunft sehen können?
vergangenheit. die zukunft kann ich selbst bestimmen. die vergangenheit hab ich bereits zuoft verkackt

8. was macht dich deiner meinung nach besonders?
besonders. keine ahnung. fällt mir nicht so viel zu ein.

9. was möchtest du unbedingt tun, bevor du stirbst?
was erreichen, im leben
egal was. irgendwas gutes. worauf ich stolz sein kann.
und die welt bereisen. ja.

10. was verursacht bei dir laute schreikrämpfe?
wenn meine nachbarn samstagmorgen um 9 uhr anfangen zu bohren und ich das höre.
aber eigentlich schrei ich nie so besonders laut.

11. wie lautet dein lebensmotto?
ich hab keins, eigentlich. ich mag den spruch
"Glück findet man unterwegs, nicht am Ende der reise."

und das sind meine fragen an euch:
1. was bedeutet für dich das wort "glück"?
2. wen wolltest du immer mal persönlich treffen?
3. wann warst du schonmal stolz auf dich?
4. frühling, sommer, herbst oder winter? und warum?
5. was war dein schlimmster albtraum?
6. wem würdest du jetzt gern sagen, dass du ihn/sie unheimlich lieb hast?
7. wovor hast du angst?
8. welches lied ist in deiner playlist ganz oben bei "am meisten gehört"?
9. welches filmzitat findest du unheimlich schön?
10. prinz pi oder casper?
11. wo wärst du genau jetzt gern?

und ich tagge

DEAR MUM
mein persönliches tagebuch
lavendelwolken
desiree ledoux

mehr hab ich momentan nicht.
also gut, viel spaß, wenn ihr lust habt mitzumachen. :)
xo,e.


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