Sonntag, 22. September 2013

and once again i can not sleep

mal wieder mit tränen in den augen aufgewacht.
mal wieder von dir geträumt.
wie schon sooft.
hört es niemals auf? der schmerz der mich umgibt.
die zeit des schönen nicht-denkens ist schon wieder vorbei.
solange ich schule hab finde ich eben keine nachdenkzeit.
aber am wochenende, da ist so viel zeit übrig.
und dann fang ich an zu denken.
abends schon wieder geweint. schonwieder die fragen gestellt, die nie beantwortet werden.

ich würde gerne anders reagieren.
auf situationen, mit denen ich nicht klarkomme.
"bitte lass uns freunde bleiben", hat er gemeint.
und ich hab ja gesagt und wusste gleichzeitig, es geht nicht.
und schon ist streit entstanden.
es war meine schuld, dass weiß ich. aber es ist mir egal.
ich will, dass er mich in ruhe lässt. mit meinen gedanken.
Gefühlen. meiner schlechten Stimmung.
ich wollte mit jemandem reden, jemand, der da ist.
der zuhört. versteht.ohne erklärung.
schade, dass man diese menschen früher oder später immer verliert.
schade.

ich wünschte, da wäre wieder so jemand.
es gibt im moment niemanden,der solche Gespräche mit mir führen will.
geredet wird über viel, aber nicht über sowas.
sorge um eine freundin, "glaubst du sie unterdrückt die ganze zeit schmerzen?"
mir ist es nichtmal aufgefallen. ich habe es nicht gemerkt.
scheiß egoistin.
nein, habe ich gesagt, nein, aber glücklich ist sie nicht.
eine selbstohrfeige wäre angebracht
wie kann man in all dem das wichtigste vergessen?
wie konnte ich vergessen, eine gute Freundin zu sein?
wie konnte ich so werden, wie ich niemals werden wollte?

i'm not calling for a second chance.

eigentlich verdien ich nämlich keine.
vergesst nicht, wie es ist, wenn man gut träumt.
das Gefühl ist toll & traurig zugleich, wenn man aufwacht.
träumt heute abend schön.

xo, e.


Freitag, 20. September 2013

just try and have a little patience

gedankenfetzen fliegen mir durch den kopf,
dinge, die ich jetzt am liebsten aufschreiben würde, damit ich sie nicht vergesse.
sie klingen gut. in dieser schlechten situation.
draußen vor meinem fenster, die verlassene welt.
der himmel ist grau, leer, überzogen von einer einzigen wolke.

aufgegebene träume wirbeln wie windstöße durch mein geöffnetes fenster.
ich kann die kälte spüren, die von ihnen ausgeht. meine hände zittern.
mir ist kalt, aber gleichzeitig bin ich so nervös, dass ich die luft brauche.
irgendwo in diesem zimmer habe ich mich wohl mal verlaufen.
nicht so "verlaufen", wie man sich in einem labyrinth verläuft.
sondern einfach verlaufen, innerlich.
durch gedankenströme, sachen, die mir durch den kopf geschossen sind.

um mich herum ist es aufregend geworden.
es ist wie im theater: ich habe mehr zu erzählen,
meine freunde genauso. es passiert an einem tag so viel,
dass man angst hat, irgendwas zu vergessen.
was wichtiges.
leben zum beispiel.
in all dem schulgewusel vergisst man, wie es war, als wir noch stressfrei waren.
ferien hatten. weniger stunden.
erniedrigend, dass einem schule bis halb 4 plötzlich kurz vorkommt.
obwohl das doch früher immer das schlimmste in der woche war?

und jetzt? ich komme nach hause und bin froh,
wenn ich meine augen schließe, damit dieser tag endlich vorbei ist.
wir verbringen mehr als die hälfte des tages in der schule.
aber dafür geben wir uns mühe - haben in erinnerungen geschwelgt,
lernen täglich neue leute kennen.

immernoch steht mein fenster offen.
mittlerweile ist in meinem zimmer außentemperatur eingetreten.
die kälte lässt mich zittern, diesmal überall.
ich fühle mich noch unsicher, ein wenig verloren.
hört wohl nie auf.

have a little patience

es ist schön, wie er mich ansieht.
ein blick, der mir zeigt "okay,
ich kenn dich nicht, aber würde ich mich trauen, würde ich dich ansprechen".
er hat was ehrliches, nichts arschloch-macho-mäßiges.
vielleicht werden wir freunde.
vielleicht traut sich irgendwer mal hallo zu sagen.
und vielleicht entwickelt sich eine freundschaft daraus.
wer weiß.

and have a little patience.

take that's altes lied läuft in dauerschleife.
warum jetzt? es erwärmt mich, alte erinnerungen, es ist so alt,
ein radiolied, was früher immer in papas altem auto lief.
während wir in den urlaub gefahren sind,
wie eine familie das eben einfach macht.

was ist aus unserer familie geworden?
was ist aus uns geworden?
was ist aus mir geworden?

das ist der moment, wo alles gesagt ist.
ich schließe das fenster, schlucke noch einmal,
wische die letzten tränen weg und veröffentliche den post.

entschuldigt die verwirrenden gedanken, die hier wahllos reingeworfen sind.
xo,e.
http://25.media.tumblr.com/0533b940a42d08d167b034da25cc53c4/tumblr_msmxppO6Vb1qb6zbgo1_400.gif
 
 

Dienstag, 10. September 2013

it's hard to believe you remember me

wie kann man sich in menschen nur so irren?
ich meine - ich war immer der meinung, dass ich menschen relativ gut einschätzen kann.
aber nein. nein, als ob. 
das "dumme schlampe" schwirrt in meinem kopf rum. 
von der person, die sagte sie liebt mich. die mir gesagt hat, sie wartet und kämpft, bis ich irgendwann zu ihr kommen werde. die für mich da war, als ich es brauchte. 
und jetzt das. einfach so, mitten im matheunterricht höre ich hinter mir seine worte, höre sie, und versuche zu ignorieren, was nicht zu ignorieren ist. 
habe versucht wegzuhören. erfolglos.

ich meine, es ist ja so gewesen, ich wollte den abstand - ja. 
aber ich habe auch gesagt, dass du ein bester freund warst, wärst, wie auch immer.
vielleicht definierst du liebe ja anders als ich,hm.
ich fands nicht mal verletzend, ich war einfach nur enttäuscht.
vielleicht,wenn ich drüber nachdenke ist es nichtmal so schlimm, 
dass du mich dumme schlampe genannt hast, aber ich verstehe trotzdem nicht,
wie du einfach so anfangen kannst mich zu hassen.
weißt du, als du sagtest, du willst kämpfen, da hab ich gedacht, es wird vielleicht mal was.
irgendwann.
eine nicht absehbare zeit, etwas, was sich mit der zeit entwickeln kann.
nichts festgelegtes.


xxx
die oberstufe ist die hölle und gleichzeitig das paradies. 
mein stundenplan ist bis nach oben vollgepackt, ich finde kaum mehr zeit zum essen, und dann ständig diese anderen leute, lehrer, kurse, räume und was weiß ich. 
aber dann sind da diese neuen leute, die noch so nett sind, 
die dich nicht direkt verurteilen. die deine geschichte nicht kennen und sich auf dich einlassen - einfach so.
in der schule herrscht ein frischer wind, man bekommt plötzlich nichts mehr mit von 5.-9. klässlern, was zählt ist die oberstufe, deine stufe, und die, die über dir sind, du unterscheidest nicht mehr zwischen klassen, du redest mit allen mal, sitzt mal neben jedem, es ist anders, schön.
angenehm.
ich mag diese zeit. und obwohl ich mit langen tagen in der schule leben muss, vergehen diese doch recht schnell. der unterricht ist im moment einfach aufregender, neue menschen, kreative neue ideen, andere gesichter, nicht immer dieselben. wir machen schöne themen, in jedem fach kann man irgendwo punkten.
die klausurphase macht mir zwar immer noch ein wenig panik, aber es ist okay. ich meine, der start ist geglückt, was wollte ich mehr?
wir leben weiter und weiter.
egal, was leute sagen. egal, ob dich jemand dumme schlampe nennt. egal, ob dieser jemand dir wichtig ist. 

und so neigt sich der sommer dem ende zu, wir leben weiter. 
der herbst kommt. der herbst ist eine schöne jahreszeit.
meine lieblingsjahreszeit, glaub ich.

xxx
achja, habt ihr mein neues design gesehen?
ich würde gerne meinungen hören, falls jemand lust hat, was dazu zu sagen..
xo,
        e.
Mac OS X Normal Select Pointer