Montag, 29. Dezember 2014

und niemand kann uns nehmen was schon lange nicht mehr da ist

was ist mit den alten zeiten passiert ?
30. april 2013, so lang ist es schon her, seit sich alles geändert hat.
ich kann mich so gut erinnern, erinnern, wie alles angefangen hat.
schon ewig her. so viel durchgemacht. so viele neue leute getroffen,
eine zeit lang beobachtet, mit diskutiert. mitgestritten, frieden geschlossen,
geholfen, sich helfen lassen. älter geworden, größer geworden, fehler begangen.
freundschaften geschlossen, freunde verloren.
liebe verloren und gleichzeitig liebe gewonnen.

das gefühl der sicherheit genossen.
das gefühl der freundschaft, der beziehung.
alte blogs aufgegeben, neue erstellt, kreativ geworden.
auf ask rumgeturnt sein. handynummern ausgetauscht.
 geschrieben.
öfter geschrieben.
telefoniert.
lange telefoniert.
geweint, gestritten, vertragen, gelacht.
interessen erweitert, neue dinge gelernt.
andere weltansichten verstanden.

in schlimmsten situationen aufgefangen werden.
in jeder notlage helfen können und hilfe bekommen.
niemals vergessen zu werden. immer da sein.
immer jemanden gehabt haben, ohne viel fragen zu müssen.

die verrückteste, schönste, neuste und entfernteste zeit meines lebens.
schon über ein jahr ist es her, dass sich alles mit euch abspielte.

und jetzt ? zu wem hat sich der kontakt gehalten?
3 oder 4 leute, wovon man mit zweien oft schreibt, den rest nur ab und an sieht.
vermissen.

auf die neue internetseite gehen.
sich registrieren wollen -- und schließlich registrieren, dass man die alte zeit nicht wiederbekommt.
dass sie vorbei ist, und sie nicht mehr wiederkommt.
dass sie endlos war, und dann nicht mehr.
dass sie gegangen ist, dass es nicht mehr so wird wie es war.
dass das registrieren nichts bringt.
- weil man die wichtigsten leute nicht ersetzen kann.
weil sie teil deines lebens waren, obwohl du sie nie live gesehen hast.
weil sie immer für dich da waren.
weil sie alles waren.

- und es jetzt nicht mehr sind.
gebrochen.
so fühlt es sich an.
gebrochen und leer und tot und grausam.

denn niemand kann uns nehmen, was schon lange nicht mehr da ist.

 xo,e.


Freitag, 12. Dezember 2014

And then she'd say 'it's okay, i got lost on the way'

Einatmen, ausatmen.
Einatmen, ausatmen.
Noch nicht loslassen, noch nicht jetzt weinen.
Den unterricht verlassen, durch die gaenge laufen, auf toilette gehen.
Es wird nicht besser.

Am ende der stunde raushechten, zum parkplatz rennen.
endlose minuten verstreichen lassen, bevor man endlich abgeholt wird. Wie immer zu spaet.
noch zum haus laufen, schneller werden, aufschliessen.

Stille.

Checken, ob jemand zuhause ist.
niemand.

Nasse traenen die wange runterlaufen lassen.

Tiefpunkt des tages, definitiv erreicht.

Montag, 27. Oktober 2014

Some legends are told, some turn to dust or to gold

Da bin ich malwieder,
Der letzte post ist schon etwas laenger her, sodass sich seitdem auch viel veraendert hat.
Ich hatte viel zeit, ueber den post nachzudenken, der meine gedanken so klar widerspiegelt, dass es mir jedes mal angst macht, wenn ich ihn sehe. Aber seitdem hat sich malwieder sehr viel veraendert.
Ja, das schreibe ich oft,sehr oft,zu oft. Aber diesmal ist es wirklich so.
Seit ende der herbstferien habe ich gelernt, loszulassen.
Und hey, es laeuft alles ganz gut bei mir. Ich kenne jemand neuen, jemanden, mit dem ich reden kann,der mir zuhoert, dem ich zuhoeren kann, mit dem ich lache, egal in welcher situation.
Und das erste mal fuehle ich mich befreit, wirklich befreit, und ich will nichtmal naeher auf das thema eingehen, weil ich nicht mehr viel ueber ihn nachdenke, kaum noch ueber ihn rede.
Er bedeutet mir was, keine frage.
Aber irgendwann muss jeder der tatsache ins auge sehen; schade, dass die einsicht so spaet kommt,

Aber was keine zukunft hat, darum kann man zwar kaempfen, aber wenn der kampf vorbei ist, dann bringt es nichts mehr, immernoch zu versuchen, alles drauf zu setzen dass es doch klappt.
Ich habs versucht, es ging nicht.
Er ignoriert mich & ich hab gedacht "okay. Okay, das ist nicht meine entscheidung sondern deine"
Und damit kann ich jetzt leben.

Es ist schlimm, wenn der wichtigste teil, dein einziger halt, der immer da war wegbricht. Aber was bringt es, sich damit aufzuhalten?
das leben geht weiter.
Und so auch ich.

Gute nacht,
xo, e.

Sonntag, 31. August 2014

it's like i can't breathe

it's like i can't breathe
it's like i can't see anything
nothing but you
i'm addicted to you, 
it's like i can't think
without you interrupting me
in my thoughts
in my dreams
you've taken over me
it's like i'm not me
addicted - kelly clarkson

ich lese alte konversationen von vor einem jahr durch, erinnere mich, was war, und frage mich, warum nie mehr aus uns geworden ist, nachdem wir es einmal versaut haben. gut, jetzt, nach so langer zeit versteh ich das, aber 2013, was hab ich für nachrichten gefunden, in denen wir unglaublich süß zueinander sind.
und trotzdem hat es irgendwie nie funktioniert. und das ist irgendwie schade. weil so konnten wir nie so komplett mit der sache abschließen, oder sollte ich sagen, ich konnte das nicht, irgendwie.
ich lebe vor mich hin, und überall seh ich dein gesicht, höre deine stimme, denk an dich, bringe alles mit dir in verbindung. ich verstehe nur nicht, warum es mit der zeit nicht verblasst, sondern scheinbar immer nur stärker wird, je länger und besser ich dich kennenlerne. das ergibt keinen sinn, ich finde es aber nicht schlimm, und ich will dich auf keinen fall verlieren, lieber halte ich den mund, denn eigentlich ist eh schon alles gesagt, was es zu sagen gibt, und hoffe darauf, dass wir uns irgendwie, na, wie wir es eigentlich immer machen, zusammenraufen und diese freundschaft nicht einfach wegwerfen, irgendwann. es ist nur einfach so, dass ich sagen und tun kann was ich will, ich muss mittlerweile ja nichtmal mehr ein geheimnis draus machen; aber das macht es noch lange nicht einfacher, es laut auszusprechen, weil die tatsache, dass das alles nur von meiner seite kommt, weil ich damals die chance nicht genutzt habe, als ich sie bekommen habe, tut ziemlich weh. und meine sätze werden verstrickter und verwirrender, mit mehr kommata und weniger sinn, wahrscheinlich, aber alles runterzuschreiben muss manchmal sein. und keine lücken zu lassen, wie sonst immer. keine absätze zu schaffen, damit ich inhaltlich nicht den faden verliere, ich bin sowieso immer nur bei dir, dir, dir. das klingt alles furchtbar kitschig und total übertrieben, und ja, wahrscheinlich ist das auch total nicht mein ding, weil du genau weißt, dass ich nicht gut im komplimente machen bin, obwohl ich es gern täte, es fällt mir nur so schwer, und deswegen verdecke ich alles immer unter sarkastischen bemerkungen, und du hältst das für unfreundlich, oder denkst wirklich, dass ich dich nicht mag, dabei ist das alles nur eine frage der sichtweise, weil ich das nicht so meine, wenn ich sage, dass ich dich nicht mag, denn das ist nicht ernst gemeint, aber es ist leichter es so zu sagen, als anzufangen, süß zu werden, auf die gefahr hin, zurückgestoßen zu werden. und es ist fast sicher, dass ich zurückgestoßen werde, und ich weiß, ich mach schon wieder alles kaputt, ich mache alles falsch und ich komme rüber wie ein kind, was aufmerksamkeit sucht, aber das bin ich nicht, und ich will auch eigentlich nichtmal, dass du das liest, aber ich weiß, dass du es irgendwann, wahrscheinlich, oder vielleicht auch nicht, lesen wirst, und dass du dich dann fragst, wen ich anspreche, obwohl du weißt, dass ich dich meine, und eigentlich wollte ich mir einen anderen blog machen, um über dich zu schreiben, aber es bringt alles nichts, weil ich sowieso nichts vor dir geheim halten kann, weil selbst wenn ich deine stahlblauen augen nicht vor mir habe, sehe ich sie trotzdem, und ich sehe das grinsen und dein gesicht und dann kann ich nicht die klappe halten, dann muss einfach alles raus, und ich hoffe danach immer, dass du nicht gehst, dass du mich nicht für komplett beschränkt hältst, aber irgendwie tust du das ja auch nie so endgültig, was mich jedesmal unglaublich glücklich macht, einfach nur das wissen zu haben, dass ich dir anscheinend nicht ganz egal bin, dass ich nicht komplett unwichtig bin. und als du hier warst, gott, ich hätte die welt umarmen können und ich hab die ganze zeit gehofft, dass dein geruch nicht verschwindet, und ich weiß wie krank das klingt, aber es war mir so wichtig, dass du einmal, wenigstens einmal vorbeikommst, und ich war so froh, und gleichzeitig hatte ich die ganze zeit im hinterkopf, dass du bald wieder gehst, und obwohl ich den ganzen abend das bedürfnis hatte, dich zu küssen, und obwohl ich mindestens 800 gefühlte mal die chance dazu hatte, hab ich mich nie getraut, aus zwei gründen; angst, dass du es nicht willst und mich zurückweist, aber andererseits auch wegen dem wissen, dass die entfernung alles kaputt macht, wir uns nicht sehen können und ich es vielleicht bereut hätte, hätte ich dich geküsst, und somit wahrscheinlich alles schlimmer gemacht. und trotzdem bereue ich es jetzt umso mehr, weil man schließlich nur die dinge bereut, die man nicht getan hat, dass ausgerechnet du mir das gesagt hast, macht das alles nicht besser. und du hattest verdammt nochmal recht damit, also hätte ich deine worte vielleicht nicht stundenlang abwägen sollen, sondern dir einfach blind vertrauen sollen, und einfach ohne nachzudenken zu handeln anfangen sollen. ich könnte stundenlang weiterschreiben, aber ich sollte nicht. es würde nichts besser machen. 
das ist die wahrheit, all das, was runtergeschrieben werden sollte.
ich wollte, dass du das weißt. ich hoffe, du wirst es erfahren. 
egal wie. 
vergiss nicht, dass ich immer für dich da bin, du mich immer anrufen kannst, du mir immer schreiben kannst, ich dich nie zurückstoßen werde, du mir immer vertrauen kannst, und ich dir immer zuhöre, egal, wovon du sprichst.


Mittwoch, 27. August 2014

aber bist du das wirklich, oder nur dein parfum?

ich will nicht, dass ich mich so selbst verrate.
es ist, als ob ich mir selbst ständig sage "nein" und es dann trotzdem tue, so wie jetzt.
ich bin in letzter zeit so unsicher geworden - dabei wirke ich so sicher, laut meinen freunden.
ich hab angeblich mehr selbstbewusstsein und sowas alles bekommen,
ich wirke freundlicher und nicht mehr so introvertiert.
aber was nützt es mir, wenn ich selbst nicht zufrieden bin?
ich verliere mich

meine gedanken von früher verschwinden,
ich habe das gefühl, dass ich zum oberflächlichen miststück werde,
so, wie alle anderen sind.
ja, ich kann es mir nicht recht machen, ich bin immer unzufrieden, ich weiß.
aber im moment bin ich ein mensch der nicht besonders ist.
ich bin normal
normal langweilig, einfach nicht die person, die interessant ist  oder wirkt.
was es nicht besser macht, dass ich einen jungen kennengelernt habe der mich so stört.
ich könnte seine freundin sein.

ich meine, er ist toll.
aber ich bin so genervt, er kotzt mich so an.

im gegensatz dazu immer wieder die bruchstückhaften erinnerungen an das, was vorbei ist.
nächtelanges wachbleiben in den ferien, leute treffen, die man sonst nicht sieht.
was erleben, lachen, fehler machen, bereuen, weiterleben.
und dann das, was mir immer durch den kopf geht.
wie erbärmlich und lächerlich ich mich fühle, weil ich nicht mehr die bin
die wichtig ist, wichtig für


ja, da ist mit absicht ein leerzeichen.

aber es wird nicht passieren

ich wünsche mir ein langes telefonat, ein gespräch mit jemandem, der mir zuhört,
und der danach mit mir redet. mir nicht nur sagt "das wird schon wieder" & dann geht.
ich hasse diesen satz.
ich meine, wie kann jemand sagen, dass es schon wieder wird?
wie ein leeres versprechen.
wie ein lascher versuch, interesse zu zeigen.
natürlich, es soll aufbauend wirken, und natürlich, manchmal gibt es auch nicht mehr zu sagen.
aber wenn es mehr zu sagen gibt,
wenn ich in tränen ausbreche und dann nichts mehr außer dem kommt.
was sagt das über die beziehung zwischen zwei menschen aus?

einer, der sich hingibt, sich fallen lässt.
und der andere, der sich denkt "oh, das tut mir leid aber mehr auch nicht",
was soll man erwarten

warum scheitern wir
immer und immer wieder

warum kann es sich nicht einmal ..
sich nicht einmal richtig anfühlen?
denn im moment da fühlt sich alles falsch und leer und tot an.
wie auf einem bild wo jeder lächelt, aber das nur, weil er weiß, dass die kamera an ist.

ich will keine kamera brauchen, um glücklich auszusehen.
ich will, dass du meine kamera ersetzt.
dududududududududududududududu.



Donnerstag, 24. Juli 2014

If this is life i'll say goodbye

Auf etwas warten was nicht eintritt.
Immer und immer wieder.
Es bringt mich um.
Das hoffen, die andauernde erwartung, dass es doch irgendwann funktioniert. Aber es klappt nicht. Wird nicht klappen.

Im gegensatz zu frueher ist einiges anders - damals war ich gern die, die zu einem jungen gehoert. Ich hab mich sicher gefuehlt und es war einfach.
Aber jetzt, heute, hab ich angst.
Ich weiss was passiert, wenn ich mich auf ihn einlasse.
Ich weiss es, und ich will es nicht.
Aber andererseits werd ich es nachher bereuen, bereuen, weil ich etwas nicht ausprobiert habe. Weil ich mich den problemen nicht stellen will.

Ich habe nicht das gefuehl, dass er und ich zusammen passen. Ich liebe es, wie er den arm um mich legen kann, wie er riecht und wie warm er immer ist.
Aber wir passen trotzdem nicht. Ich weiss nicht warum, aber etwas passt nicht, stimmt nicht.
Oder es liegt an mir.
Weil ich nichts festes will, und schon gar nicht mit ihm.

Du solltest aufhoeren alten gewohnheiten hinterher zu heulen. Es wird nichts aus euch,also lass dich auf etwas neues ein. Ihr koennt gluecklich werden

Meine freundinnen raten mir alle dazu. Aber in mir drin ist soviel hoffnung uebrig, dass ich einfach nicht kann.

Ich haette mir gewuenscht, dass er vor montag vorbeischaut.
Das wird nicht passieren.
Und jetzt bin ich unsicher.

Montag, 23. Juni 2014

get out of my life, out of my mind

mein kopf fühlt sich zerschlagen an.
mal wieder die, die alleine dasteht
mal wieder die, die nicht gefragt wird

was muss ich noch alles tun, um akzeptiert zu werden?
wie oft soll ich mich noch verstellen?
reicht es nicht, dass ich mich schon so weit angepasst habe ?
ich will gebraucht werden, ich will auch mal dabei sein.

we got to a point, I can't stand

mir dreht sich der magen um, wenn ich daran zurück denke. wie sie nachfragen,jeden, alle, ausser mir.
niemand kommt auf die idee,mich zu fragen

es tut so verdammt weh

Mittwoch, 28. Mai 2014

each word gets lost in the echo

ich brauche jemanden.
jemanden, der mich umarmt, weil er sieht, wie schlecht es mir geht.
weil er sieht, wie ich versuche die tränen zu unterdrücken, direkt vor dem unterricht.
der mich aufmunternd ansieht, wenn ich nicht weiter weiß.
der mich fragt, was los ist, bis er es verstanden hat, zu 100 prozent.

ist das wunschdenken?
gibt es so jemanden?

für eine lange zeit, da hab ich gedacht, dass es vorbei geht.
freunde hier, freunde dort. sie sind irgendwie alle da, aber eben nicht wegen dir.
würde es einen unterschied machen, wenn ich jetzt nicht hier stehen würde? nein.
ich bin nicht der kleber in unserer gruppe.
ich gehöre dazu, aber bin nicht notwendig.
und in letzter zeit driften sie mir alle davon.

ich war so froh, neu anfangen zu können.
hatte endlich festen boden unter den füßen.
aber sie driften davon, treffen sich heute alle. ohne mich.
ich weiß nicht, was ich immer wieder falsch mache.
warum mich keiner hören will.
weiß nicht, warum ich mit niemandem von ihnen meine wirklichen gefühle teile.
ich vertraue ihnen, sie erzählen mir so viel, so viel über sich.
ich höre zu. rede mit ihnen darüber.
denke mir meinen teil.
aber was, wenn ich mal reden will?
was, wenn ich einmal im leben wirklich jemandem erzählen will, was los ist?
warum wird bei jedem nachgehakt, nur bei mir nicht?
ich will auch mal in den arm genommen werden.
so richtig.

klar, ich hasse dieses emotionale blabla,
aber eine kleine geste - eine einfache umarmung - würde guttun manchmal.
ich weiß, niemand von meinen freunden meint das böse.
ich glaube nichtmal, dass sie mich bewusst ausschließen.
aber es tut trotzdem weh.
es tut weh, immer selbst hinterherlaufen zu müssen, anstatt mal vorne zu gehen.
aber ich weiß genau, was passiert, wenn ich sie drauf anspreche.
alles würde nur noch schlimmer.
ich hab das schonmal miterlebt. reden hilft nicht.
außerdem, was sollte ich sagen? es würde wie ein vorwurf klingen.
dabei will ich nur wissen, was ich falschmache.

irgendwann dachte ich dann, dass es ganz egal ist,
wer diese person ist, die merkt, wenn es mir schlecht geht.
aber das stimmt nicht ganz.
ich habe festgestellt, dass ich es nicht mag, wenn ich jemanden nicht ansehen kann,
nicht mit ihm spreche, ihn nicht vor mir sitzen habe.
ich mag es nicht, wenn personen mir so nah stehen -
aber trotzdem so weit weg sind.
es wird komplizierter.

ich vermisse die sonne, die wärme, das lachen.
es soll unser sommer werden..
unser sommer..
4 mädchen. unbeschwert. frei.
es wird niemals unser sommer werden.
niemals.

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Montag, 12. Mai 2014

we're only young and naive still

ich wünsche mir nur, dass alles wieder normal ist.
doch wann war es das letzte mal normal?
 
ich meine, es ist irgendwie gut, wie es ist.
da sind momente, in denen alle glücklich sind.
wir lachen zu viert.
wir weinen zu viert. 
 
aber hinter dieser freundschaft,
da steckt viel mehr.
ein gefühl, 
ich passe da nicht hin
schleicht sich manchmal hoch
aber bevor es zu wort kommen kann,
bevor ich irgendwas sagen kann,
bricht irgendwas anderes vom zaun.
sie lachen, und du willst weinen,
aber du kannst nicht,
musst mitlachen.
warum?

es ist einfach so.
wie oft habe ich diesen satz in letzter zeit gedacht?
sie mag dich nicht mehr am liebsten!
- es ist einfach so.
sie weiß nicht, über was sie mit dir allein reden soll!
- es ist einfach so.
ich passe da nicht hin
- es ist einfach so.
nicht immer.
aber manchmal.
und das macht traurig
und glücklich
gleichzeitig

aber es ist nicht perfekt.
wir sind nicht perfekt,
aber es ist wahrscheinlich einfach so
und auch wenn manchmal 
das gewürz fehlt,
oder die suppe versalzen ist
sind wir alle

füreinander da, wenn es nötig ist.
und verstehen einander 
und wir sind
 
unheimlich wichtig füreinander
und ich liebe euch. ♥♥
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Dienstag, 29. April 2014

50 stories - Schule

 es ist kalt, regnerisch und vernebelt.
sie stößt die kühle luft aus, lächelt sich prüfend in der spiegelung ihres handys an.
nicht perfekt, aber ziemlich gut!, stellt sie erleichtert fest, stolz auf ihr neu gekauftes outfit.
das wird ein großartiger tag!, sie grinst in sich hinein und stolpert fast dem nachbarsjungen in die arme, der sich ebenfalls auf den weg zur bushaltestelle macht.
er bleibt stehen, starrt sie kurz an und geht schnell mit gesenktem kopf weiter.
sie lächelt wieder, großartig, einfach nur großartig!
ein blick auf die uhr: 7:27, sie muss sich beeilen!
mehr gehetzt als glamourös stolpert sie in den bus hinein, der grade im begriff ist, die türen zu schließen. danke,danke,danke!, zufrieden lächelt sie dem busfahrer zu, der ihre geste mit einem nicken erwidert.
sie lässt sich auf einen freien sitzplatz plumpsen und wartet darauf, dass ihre freundin an der nächsten haltestelle einsteigt.
die busfahrt verläuft ruhig, aber gut. beide sind in ihre gedanken vertieft und trotzdem froh, dass der andere mitfährt.

1. stunde - biologie, verdammt. sie rennt zum bioraum und kommt grade noch rechtzeitig mit dem lehrer durch die tür.
"wer will denn mal erklären, was wir letzte stunde erarbeitet haben?"
der lehrer schaut sie an und grinst; "du."
"also vielleicht.. also ich weiß nicht..", sie zwingt sich tief durchzuatmen und ihre gedanken zu sammeln.
der lehrer zieht eine augenbraue hoch. "also?"
"ich weiß es nicht"

die schwarzgeschriebene 6 auf dem weißen papier lässt sie schlucken.
nicht heulen, ist nur eine note.
nicht heulen, nur eine verdammte note.
alles wird gut.

es klingelt zur pause. ihre freunde sind noch nicht da, wo sie sich sonst immer aufhalten.
sie wird nervös, nach der 6 in biologie ist sie verunsichert. leute rennen an ihr vorbei, aber niemand außer ihr ist alleine. alle blicke starren sie böse an;
guckt sie euch an, sie hat keine freunde!, scheinen die blicke zu sagen.
da endlich biegen ihre freundinnen um die ecke. sie fühlt sich nicht mehr angestarrt, bis ihre beste freundin mit ihrer anderen besten freundin weggeht, um ein gespräch zu führen.
jetzt lästern sie bestimmt.
und ich stehe hier, allein, verdammt.

5 stunde, sport.
 "bildet bitte 4-er teams", der lehrer sieht durch die menge.
"ihr seid fünf, einer von euch muss da rüber", sagt er zu der gruppe, in der sie steht und deutet gleichzeitig auf eine gruppe von 3 mädchen.
keiner mag diese mädchen, sie ganz besonders nicht. hochnäsig, besserwisserisch, nervtötend.
"kannst du nicht rübergehen?", die stimme einer freundin lässt sie aus den gedanken aufschrecken.
neinneinneinneinnein!!
"klar, kein problem", sie geht rüber.
"hey. wie heißt du nochmal?", die schlimmste von den dreien.
"nicole", meine stimme ist weit entfernt, ich kenne diese 3 mädchen genau - seit zwei jahren schon - als ob sie meinen namen immer noch nicht kennen.

 "Ich will nicht neben nicole stehen, die kann nicht richtig werfen."
"Geh mal aus dem weg"
"uh, bei deinen beinen würd ich auch keine kurze hose tragen"

die 9. stunde ist vorbei.
sie wird abgeholt, von ihrem vater.
"hey, wie war die schule?"
hm. schrecklich. ekelhaft. keiner mag mich. ich stand so oft alleine rum, ich will schlafen, mich vergraben, niemand hat was zu meinem neuen outfit gesagt und ich will am liebsten nichts sagen und einfach nur heulen.
"ganz gut.", sie lächelt nervös.


es ist kalt, regnerisch und vernebelt.
sie stößt die kühle luft aus, sieht sich prüfend in der spiegelung ihres handys an.
ich seh aus wie eine leiche, stellt sie fest, während sie im auto sitzt.
ich  hasse mich, sie starrt das fenster an und als sie zuhause ist, stolpert sie sofort in ihr zimmer.
die tränen kullern sofort, sobald sie die tür geschlossen hat.
sie schluchzt, wie hatte der tag so schieflaufen können?
ein blick auf die uhr: 16:27.

was sich in neun stunden doch alles ändern kann.
nie wieder will sie in die schule. nie nie nie nie wieder.



das war so in etwa mein tag, irgendwie fiel es mir leichter, ihn in einer geschichte zu verpacken.
sie ist zwar anders als die, die ich sonst schreibe, aber ich musste das irgendwo festhalten.
danke
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Sonntag, 27. April 2014

ist mir alles egal, hauptsache du bist da

"The sun sees your body. The moon sees your soul"

 morgen beginnt die schule wieder.

mir wird schlecht, wenn ich nur dran denke und ich kann nichtmal erklären, warum.
oder vielleicht doch. ich war froh, zwei wochen ohne leute auszukommen, die urteilen über alles, was ihnen in die hände fällt und nicht zu 100 % ihren vorstellungen entspricht.
du bist nicht ihrer meinung?nerv nicht!
bist du ihrer meinung? schleimer!
du sitzt alleine in der pause rum? opfer!
du siehst anders aus, als jemand, der "normal" ist? hässlich!

egal was sie sehen, sie urteilen, ohne nachzudenken.
es ist nicht so, dass ich meine schule nicht mag, im gegenteil, ich bin wirklich froh, sie gewechselt zu haben, aber es ist einfach überall dasselbe system.
außerdem mag ich es, nur die leute zu sehen, die ich sehen will, die ich mag.
im moment ist das zwar niemand, aber hey.

es geht mir besser als die gesamten letzten tage,
ich war heute sogar schon kurz draußen, ein bisschen im wald laufen, aber da war heute nichts los und das war vielleicht auch besser so.
ich hab versucht, alles, woran ich gedacht habe zu verdrängen.
es endete damit, dass ich geweint hab.
war vielleicht irgendwie im nachhinein ziemlich doof, besonders, weil ich einen nachbarn von mir getroffen hab, der sich jetzt bestimmt fragt, warum ich weinend durch den wald laufe, aber okay.
ich hab versucht, zu verstehen, warum das alles hier passiert, bzw bereits passiert ist, aber ich weiß es nicht, ich verstehs nicht.

ich vermisse die früheren jahre, egal, wie oft ich mir sage, dass ich nicht zurükdenken soll, es passiert mir viel zu oft.
ich denk dran, 2012, 2013, alles was war, alles was gegangen ist.
es tut mir weh.
es gibt so viele alte geschichten, die nie mehr stattfinden werden.
es gibt so viele frühere beste oder supergute freunde, die man heute noch 1-2 mal im monat anschreibt, wenn überhaupt.
es gibt keine richtige freundesclique mehr -
ich sollte mich am besten mit dem, was ich jetzt habe glücklich schätzen,
aber ich kann nicht. es geht einfach nicht, und wahrscheinlich bin ich am ende dann doch wieder die, die 2014 vermisst, weil es ja so schön war, aber ich wusste es nie zu schätzen, verdammt.

vielleicht sollte ich morgen zuhause bleiben.
es wäre bestimmt nicht gut, unter so viele menschen zu gehen.
mein magen dreht sich bei dem gedanken daran schon um.
mein vater selbt hat mir schon vorgeschlagen, mich krankzuschreiben.
selbst er sieht es mir an. aber was eigentlich?
dass ich nicht gut drauf bin? dass ich in einer stillen leere hocke?
dass ich nichts sehen, hören, spüren will?
ich weiß nicht, was er denkt.
er spricht nicht darüber mit mir.
macht sich wahrscheinlich gedanken, wie ich seine tochter sein kann..

er war mit 16 anders, viel sorgloser, freier, mutiger.
ich wünschte, ich wäre so.
aber bin ich nicht.
werd ich nie sein.
amen.

xo,e
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Samstag, 26. April 2014

don't you know that you're toxic?

"Wenn du dich zwischen zwei Möglichkeiten nicht entscheiden kannst, wirf eine Münze. Wie die Münze landet ist völlig egal, beim Hochwerfen wirst du schließlich merken, auf was du hoffst."

das bloggen ist im moment das einzige, wozu ich mich aufraffen kann.
ich liege seit 4 tagen nur noch im bett, die decke bis zur nasenspitze zugedeckt, schaue den zeigern meiner uhr zu, wie sie davonlaufen, wie die zeit vergeht, aber ich tue nichts dagegen.
es ist mir egal, ich will nur noch den ganzen tag schlafen, schlafen, schlafen, nichts als schlafen.
das einzige, was mich vom ewigen schlafen abhält sind wenige menschen;
meine schwester, die keine ahnung hat, was los ist, die mich verloren hat, in dem moment, in dem sie mich allein gelassen hat, und ich kann es ihr eigentlich nichtmal übel nehmen, aber ich tue es, obwohl ich es nicht will, und es tut mir weh, wenn ich sie verletze aber es tut noch mehr weh, wenn ich es nicht tue.

sie versteht nicht, bringt mir nur essen. "du musst was essen", haha. als ob ich schon seit monaten im bett liege und verhungere, nein, ganz sicher nicht.
es geht noch nicht lange so, ich esse weiterhin, bin nur zu müde um aufzustehen, zu müde, um bis zum kühlschrank zu laufen.
ich bitte sie nicht darum, mir essen zu bringen, aber sie tut es trotzdem. sie versucht, gespräche anzufangen,aber ich wehre sie ab, liege nur rum und starre sie an, als ob sie mit sich selbst reden würde.
irgendwann geht sie, und ich bin endlich wieder allein. allein, endlich.
ich brauche zeit für mich, ich brauche ruhe, um denken zu können.
vielleicht vegitiere ich im moment eher als zu denken, aber trotzdem fühle ich mich besser, als wenn ich aufstehe, mein schädel brummt, wenn ich mich nur hinsetze.
ich fühle mich alt, krank und schwach, vielleicht ist das ein placebo effekt, oder ich bin wirklich krank, wer weiß.

eine meiner freundinnen lässt mich auch nicht in ruhe. egal an welchem tag, sie kommt so oft vorbei, ich raffe mich auf, gehe duschen, rede mit ihr, aber höchstens drei stunden, dann sage ich ihr, mir geht es nicht gut, oder mein vater will, dass sie geht, irgendeine ausrede fällt mir immer ein.
ich ertrage einfach niemanden so lange im moment.
allmählich beginne ich mir selbst sorgen um mich zu machen.
draußen zieht das leben einfach ohne mich weiter, und ich hab angst, dass ich es nachher nicht mehr einholen kann.

hier werde ich aufgefangen, auf meinem endlosen fall ins leere.
der einzige ort, an dem es mir nichts ausmacht, dass viele menschen um mich herum sind. blogger. menschen, die sich gut oder schlecht fühlen, es aufschreiben und erklären.
hier sind die, die meinen fall abfangen, die gesehen haben, dass ich der klippe zu nah kam und die mich gefangen haben.
es spielt keine rolle, ob es bestimmte leute gibt, aber einfach das wissen, dass andere  von sich berichten, ich ein paar nette worte dalassen kann, es hilft so.

auf dem weg in die ewige leere, lasse ich euch ein paar worte da,
damit ich nicht auch noch meine gedanken verliere.
xo, e.
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Freitag, 25. April 2014

so you don't have to call anymore, i won't pick up the phone

wenn ich zurückschaue, und ich schaue wirklich gern zurück, obwohl ich weiß, ich sollte nicht, dann seh ich andauernd dein gesicht vor mir. ich sehe dein lächeln, mit dem du mich immer angesteckt hast. aber ich sehe viel mehr in deinem lächeln; ich sehe die momente, in denen du lächelst.
es zu beschreiben ist einfach nicht möglich - wie sollte ich ein lächeln beschreiben?
manchmal erreichte es deine augen nicht ganz, eine sache, die bei mir auch immer öfter vorkommt.
"lächeln, damit sie nicht fragen", oder so. aber es gab auch momente, in denen du gelacht oder gelächelt hast in denen es echt war, und du hast mich sofort erreicht und bist einfach so und ohne um erlaubnis zu fragen mitten in mein herz gegangen, hast es erwärmt und zum fliegen gebracht.

und dann hast du einfach aufgehört mich so anzulächeln.

ich meine, nicht von jetzt auf gleich, aber immer ein stückchen mehr, bis nichts mehr von unserem "wir" übrig war. bis alles, was wir hatten, aufgebraucht war.
ja, schon klar, ich bin dir egal.
- nur hätten wir das vielleicht früher klären können, dann hätte ich mir keine hoffnungen machen müssen, und überhaupt hätte ich schon viel früher anfangen können, mit dem abkapseln von dir.
ich würde gern sagen, dass es irgendwie mein freier wille war, aber eigentlich war es deine entscheidung und ich muss eben einfach damit leben, denn wenn von zweien einer keine lust mehr auf den anderen hat, dann kann der andere ja nicht einfach so tun, als ob alles okay wäre.
ist es nicht. okay, meine ich. vielleicht ist es besser so, besser, als wenn der kontakt langsam von selbst abdriftet und ich mich noch bemühe, obwohl es eigentlich schon zu spät ist.
zu spät. was heißt zu spät eigentlich? vielleicht war es nicht zu spät, sondern vielleicht kam es ja ganz pünktlich, eben weil es genau jetzt richtig ist, sich nichts mehr vorzumachen.

menschen vertrauen anderen eben einfach zu schnell. ich hab dir mein herz ausgeschüttet, du warst die person, die mehr über mich wusste, als all meine anderen freunde, und wie neidisch sie deswegen waren, wie gern sie dich gekannt hätten, und wie gern sie mehr über dich erfahren hätten.
denn wenn jemand mehr weiß als alle anderen, dann ist man interessant, oder nicht? ich meine, für die anderen ist man interessant, egal, wer man ist. sobald man mehr weiß, ist man wichtig, und kein kleines detail mehr.

vielleicht hätte ich nicht so naiv sein sollen, ich meine nicht, dass es jetzt alles falsch war, was ich gemacht hab. aber ich hätte einfach nicht so ehrlich sein sollen, wer weiß, es hätte alles so bleiben können wie es früher war. früher, obwohl mir unsere zeit so kurz vorkam.
trotzdem, es steht einfach fest, ich kann niemanden mehr so nah zu mir ranlassen. was heißt nah? vertrauen ist nichts schlechtes, das weiß ich, aber man setzt oft genug das vertrauen in die falschen.
falsch ist auch nicht richtig. du warst ja immer richtig, nie falsch, ich hab nie gezweifelt, es fällt mir jetzt immernoch schwer.

ich mein, was tu ich hier eigentlich?
mit ein bisschen musik ist das ganze nicht direkt vorbei, schluss, aus ende.
ich kann hier keinen schlussstrich ziehen, dafür fehlt mir einfach der wille.
aber ich rede mir gern ein, wie es wäre frei davon zu sein.
frei von schuldgefühlen, frei von den gefühlen, die mir jede nacht ins ohr schreien, dass ich dich sofort anrufen muss, dir schreiben muss. alles verlangt nach dir.
ich ruf dich nicht an, ich schreibe dir nicht.
das einzige was ich tun kann ist warten. warten, dass meine gefühle schlummern, mich in ruhe lassen, weggehen oder sich selbst ersticken, weil es zu viele verschiedene sind, soviele, dass sie alle nicht genug platz in meinem kopf haben.

siehst du, wo wir gelandet sind? siehst du es?
angefangen hat es mit deinem lächeln, und es endet in einem gefühlschaos.
jedesmal. immerwieder.
und wenn sich die gefühle verziehen, was dann?
was kommt danach?
ich liege bloß rum, frage mich, warum wir alle hier sind, was wir alle hier wollen-
liege die ganze zeit dort, schlaflos, übernächtigt, müde.
manchmal, ganz plötzlich schießen mir die tränen in die augen.
und dann, dann geht es wieder.
die gefühle gehen zurück, wut macht sich breit.
ich beiße die zähne zusammen, sage mir selbst, dass ich das schon schaffe, pfeif auf dich, lache über dich, weine wegen uns und schluchze mich in den halbschlaf, bis ich wieder aufwache, mitten in der nacht, von albträumen geschüttelt, auf der suche nach wasser, ich brauche wasser.

mein ganzes leben spielt sich neben mir ab, ich bin da, aber was bin ich ohne dich, dein lächeln, dein gesicht, deine wärme? wo ist sie, deine wärme? was ist aus dem geworden, was wir zu anfang waren.

ich vermisse es, alles.
aber am meisten vermisse ich dich, wie du warst.

xo, e.
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Sonntag, 16. März 2014

there's no place i'd rather be

ich hab mal gedacht, dass es so gespräche gibt, mit denen ich nie was zutun haben werde.
ich meine, ich werde täglich zeuge von so vielen gesprächen, wahrscheinlich von mehr, als ich selbst führe, aber das liegt wohl eher daran, dass ich so viel zuhöre, lese oder fernsehe.
aber manchmal gibt es sogar für mich solche gespräche.
small-talk betreibe ich sicher viel, wahrscheinlich zuviel, und das, obwohl ichs nichtmal besonders spannend finde.
aber dann kam dieses gespräch, was mir den atem einfach geraubt hat, und wo ich mir einfach dachte "das ist es". und auch, wenn 100 dieser richtigen gespräche von streit handeln, oder schmerz, oder liebe, sind das trotzdem die gespräche, die ich manchmal so vermisse.
einfach, weil sie nicht egal sind.

weil, letztendlich ist es doch egal, ob wir gleich mathe haben, oder?
und eigentlich ist es mir auch total egal, ob jemand hunger hat oder nicht.
und wichtig ist es bestimmt nicht, wenn eine freundin mir sagt, sie ist müde, und wir dann abschweifen, wann sie eingeschlafen ist, und ich dann sage, wann ich geschlafen habe, und dass wir ja beide sooo müde sind und und und...
ich meine, klar, sowas passiert täglich, es ist bestimmt auch nicht ganz unnötig, diese gespräche zu führen, denn womöglich würden wir sonst die hälfte des tages vor uns hin schweigen, nämlich immer dann, wenn es nichts wirklich wichtiges mehr zu sagen gibt. und das kommt oft vor, jedenfalls bei mir.

obwohl ich bestimmt eine menge an wichtigen dingen sagen könnte, aber a) fallen sie mir nie ein, wenn ich sie zur sprache bringen könnte, sondern immer erst, wenn ich darüber alleine nachdenke, oder wir schon lange bei einem anderen thema angekommen sind und b) hab ich eigentlich keine lust, in der schule zwischen mathe und deutsch anzufangen, mit irgendjemandem zu sprechen, sodass  ein sinnvolles gespräch entsteht, was man nicht einfach abbrechen kann, nur weil die lehrerin sagt, man soll leise sein.

also ist es ja im grunde genommen meine schuld, und ich sollte mich mal nicht darüber beschweren, obwohl das ja auch nicht meine absicht war, ich bin nur mal wieder ziemlich weit vom eigentlichen kern des textes abgekommen, nämlich dem gespräch, was ich wahrscheinlich mal gebraucht hab.
es ist am samstag enstanden, so am frühen abend, und ich habe es mit einem echt guten früherem freund gehalten, der auf meine ex-schule geht und mit mir in einer stufe war, bis ich eben die schule gewechselt habe.

wie das mit den "früheren echt guten freunden" meistens so ist, hat es eine geschichte, dass das wort "früher" am anfang steht. ich meine, eigentlich ist es ganz leicht; junge steht seit jahren auf meine frühere beste freundin, beruht nicht auf gegenseitigkeit, frühere beste freundin verlässt das land (naja, austauschjahr, aber das land verlassen klang irgendwie..passend), junge versteht sich klasse mit mir, wir finden den gemeinsamen nenner oder so, dann verliebt er sich in mich, irgendwie ist da was, aber irgendwie nicht genug für mich, und so kommt es, dass er erst kämpfen will und am ende doch aufgibt, weil ich mal wieder mit all meinem "du-hast-was-besseres-verdient" gerede recht hatte (leider! denn shit, ich hab ihn echt so gern gehabt). und was passiert? die freundschaft kratzt total ab, wie immer.
es ist ein gottverdammtes klischee! diese ganze geschichte, wenn ich so ein buch lesen müsste, würd ich es nach den ersten 3 sätzen gegen die wand werfen, weil es so ein klischee-buch ist, mit einer klischee-geschichte über zwei klischee-teenies.

nur, dass es hier eben bisher kein happy-end-wir-vertragen-uns-alle-wieder gab.

ich verliere den faden.
ich mein, ich bin echt nervös, und ich weiß nichtmal genau wieso, aber irgendwie macht es mich nervös, darüber zu schreiben, weil ich schon weiß, wie es ausgeht und keine ahnung.
ich komm jetzt mal zum punkt.

"hast du lust aufn kaffee?"
damit fing es irgendwie an, und egal wie klischeehaft auch das klingt, ich konnte nicht anders.
- klar.
also haben wir uns getroffen, ich hab nicht gefragt, warum er jetzt, nach einer beachtlich langen zeit mit mir reden will, bis ich ihn dann gesehen hab.
- lang nichts mehr gehört von dir.
ich weiß, tut mir leid, und tut mir auch leid, dass du so spontan in die stadt gekommen bist wegen mir.
ich mein, scheiße, der typ ist ja echt süß und hat echt charme, und irgendwie musste ich direkt grinsen als er das gesagt hat, weil er es einfach so witzig rübergebracht hat. aber irgendwie konnte ich dann doch den rest der passiert ist nicht ganz vergessen. ich meine, ich bin nicht nachtragend, aber irgendwie tat das alles weh und so hab ich ihn dann eben doch gefragt, was er denn jetzt genau will.
ich musste an dich denken, letztens, in der schule. ich vermisse dich, das zaghafte, unsichere lächeln, wenn wir uns auf dem flur begegnen, weil wir nicht wissen, ob wir uns nun mögen oder doch hassen.
jaaa. ganz so hat er es nicht gesagt, es klingt besser, wenn man es aufschreibt, er hatte viel mehr "äh" und "öh" dazwischen aber so sieht es einfach besser aus, weil es einfach so ehrlich geklungen hat.

- ich weiß, manchmal vermisse ich euch auch alle. aber ich mag meine neue schule, sind alle ganz cool da.
cooler als wir? wohl kaum. 
er sagt das mit einem zwinkern, und irgendwie bin ich ihm verfallen, obwohl ich sicher nicht auf ihn stehe.
ich meine, da sitzt dieser (oberflächlich betrachtet) durchschnittskerl vor mir und redet vor sich hin, und ich weiß einfach nicht,was ich antworten soll, oder umgehe seine worte.
wir haben dann irgendwie echt viel geredet.
vielleicht hab ich das gespräch ruiniert, oder auch nur verzögert, kann natürlich auch sein, aber irgendwann kam er dann doch so zum punkt.

ich hab mich gefragt, ob wir nicht einfach nochmal versuchen wollen, befreundet zu sein.

und ich schwöre euch, mich hat noch nie jemand so direkt und persönlich beim kaffeetrinken (bzw. milchshake trinken) gefragt, ob wir nicht doch eine freundschaft versuchen wollen. und schon gar kein junge, ich meine, freundschaft wird von den meisten direkt unterbewertet und weggeschoben aber ihm war ich anscheinend wirklich wichtig. und die tatsache hat mich irgendwie getroffen, und ich hätte aufspringen können und lachen und schreien und mich freuen können, keine ahnung warum genau ich so glücklich war, aber es war jedenfalls echt unglaublich.
- gerne.

ja, die antwort kommt wirklich etwas lahm, aber wenn man bedenkt, wie ich innerlich explodiert bin, war es vielleicht besser, dass ich nicht mehr gesagt hab.
danach wars erstmal still. dann hat er angefangen zu grinsen, und ich hab mitgemacht.
und wie auch immer er das immer macht, danach haben wir den kompletten restlichen abend geredet. geredet, über sachen, die irgendwie wichtig sind, aber auch über unwichtige sachen.
um mal ein beispiel zu geben;
ich hab dein lieblingsbuch gelesen. es ist ganz cool, aber von dir hätt' ich echt eher so was tiefgründiges erwartet! (ein meiner meinung nach wichtiger satz, vielleicht nicht so richtig wichtig, aber für mich irgendwie schon gut zu wissen. also: wichtig.)
oder aber;
ich hab ne 2+ in mathe geschrieben.

nur ist der punkt, dass er sagen konnte, was er wollte. selbst seine bescheuerte 2+ in mathe war irgendwie.. nicht egal. es hat mich interessiert, und ich wusste, dass er sich angestrengt hat für diese note und das ist es eben.
es ist eigentlich nichts egal, selbst wenn wir nur small-talk geführt hätten. er als person bedeutet mir was. es interessiert mich, wie es ihm geht, ich verstehe ihn besser. ich meine, selbst wenn er nur hunger hat, dann versteh ich vielleicht, wenn er schneller wütend wird (unterschätze hungrige menschen nicht!, hat er gesagt). 

so.
ich hab alles gesagt. ein echt langer text. seit langem. ich bin zufrieden, endlich mal.
danke,
xo, e.
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Samstag, 15. März 2014

"Liebster-Blog"- Award

Vor nun schon etwas längerer zeit hab ich den "liebsten-blog" award von gladys erhalten.
danke,danke,danke dafür ! :)

nun zu den regeln des awards:
- verlinke die person, von der du den award bekommen hast
- beantworte die fragen
- stelle selbst 11 fragen, und tagge 11 leute mit weniger als 200 lesern
- sag ihnen bescheid.



.. und nun zu den fragen, die ich beantworten soll:
1) Welches Talent würdest du gern haben?
ich würde soo gerne gut zeichnen können, weil bilder eine menge ausdrücken können. aber ich bin die absolute zeichen-niete, und das ist mein ernst, das fach kunst hat mir immer alles versaut, weil ich mit ner 3 oder 4 echt nicht gut dabei war.
2) Was ist dein Lieblingsmonat, und warum?
ich mag den juli, weil er sich eindeutig in die kategorie "sommer" einordnen lässt, und die meiste zeit keine zeit mit schule verschwendet wird.
3) Was stört dich momentan am meisten?
oh, das klingt jetzt oberflächlich, aber es ist tatsächlich das wetter, was seit heute von strahlendem sonnenschein zu trüb und grau umgeschlagen ist. :(
4) Wer gibt dir die meiste Kraft?
meine beste freundin,L. auch wenn sie diejenige ist, die mir die kraft genausoschnell wieder rauben kann.
5) Wo befindet sich dein Lieblingsplatz?
im wald, aber da nicht ein bestimmter platz, sondern einfach der wald generell. auch, wenn er gruselig im dunkeln ist.
6) Das schlimmste Lied, das du je gehört hast?
"a light that never comes". es ist nichtmal das lied an sich, sondern einfach die tatsache, dass ich linkin park vergöttere und dieser elektroscheiß einfach gar nicht deren style ist.
7) Und das beste?
hm, das behalt ist für mich, auch wenn das sicher komisch klingt.
8) Würdest du dich als kreativ bezeichnen, und wenn ja, wie äußert sich diese Eigenschaft bei dir?
hm, ich hab manchmal so phasen, wo ich lust hab, kreativ zu sein. aber so richtig kreativ bin ich glaub ich nicht.
9) Was ist deine schönste Erinnerung an das letzte Jahr?
2013 ? silvester war sehr schön.
10) Was möchtest du 2014 unbedingt unternehmen/erledigen?
ich will auf ein beschissenes konzert meiner lieblingsband, und wenn ich dafür nach australien wandern muss. und falls keins ansteht, dann muss ich auf jeden fall einige andere dinge tun. keine ahnung, den sommer feiern, einige sachen mit meinen freunden klarstellen und sowas.
11) Was solltest du eigentlich tun, anstatt diese Fragen zu beantworten?
 nichts, ich bin genau mit der absicht auf meinen blog gegangen.

und meine 11 fragen an die getaggten:
1. welches hobby hast du für dich entdeckt?
2. deine lieblingsserie?
3. etwas, was du machst, wenn es draußen regnet?
4. inwiefern findest du geld wichtig zum leben?
5. welche vorstellung hast du vom tod?
6. was hast du für 2014 geplant?
7. welche eigenschaft hättest du gerne?
8. was waren die nettesten worte, die du heute gehört hast & von wem?
9. wenn du die wahl zwischen einem guten buch oder einem guten film hast - für was entscheidest du dich, wenn wir davon ausgehen, dass du zu beidem gleich viel lust hast?
10. eine sache, die du früher, als du klein warst immer gemacht hast?
11. wen/was hättest du jetzt gern bei dir?

... so, ich tagge diese (nichtmal ansatzweise 11, tut mir echt leid) superschönen blogs - falls jemand, egal wer, lust hat, auch mitzumachen, fühlt euch ebenfalls getaggt. :)
blattsparend
spiegel im eispalast
schillernde libellen
angels on the moon
mein leben, und ich

xo, e.

Sonntag, 16. Februar 2014

das war die schönste zeit, weil alles dort begann

"Sehnsucht (...) ist ein inniges Verlangen nach einer Person, einer Sache, einem Zustand oder einer Zeitspanne, die/den man liebt oder begehrt. Sie ist mit dem schmerzhaften Gefühl verbunden, den Gegenstand der Sehnsucht nicht erreichen zu können." - Wikipedia
Sehnsucht und vermissen.

ich vermisse es, in den kindergarten zu gehen und auf der schaukel bis fast in den himmel zu schaukeln.
ich vermisse es, draußen mit meiner besten freundin rumzurennen, zu lachen, fotos zu schießen oder irgendwas dummes und sinnloses zu tun.
ich vermisse die warmen sommertage, an denen wir zu viert im gras lagen, zusammen gelacht haben und bis abends geredet haben, wasserschlachten veranstaltet haben oder einfach nur gefaulenzt haben.
ich vermisse mein altes zuhause, meine schwester, die neben mir gewohnt hat, bevor sie ausgezogen ist. genauso wie ich meine schwester vermisse, die ich kaum noch sehe.
ich vermisse meine grundschule, wo man jeden beim namen nennen konnte, und der kleine zufluchtsort im gebüsch, den meine freundinnen und ich damals als versteck benutzt haben.
ich vermisse die zeit, in denen wir irgendwelchen "promis" hinterhergehimmelt haben, die dsds zeit, in der es kein anderes gesprächsthema gab oder die zeit, in der wir draußen detektiv oder mutter,vater,kind gespielt haben!
ich vermisse die zeit, in der ich auf schuelervz aktiv war, in der ich viele neue und nette leute kennengelernt hab. in der wir alle miteinander vernetzt waren, in der es sooft streit aber auch freundschaft gab, freundschaft, die stärker war als jeder streit.
ich vermisse die urlaube mit meiner gesamten familie, oder die mit meinem vater und meiner schwester. die zeit, in der wir draußen lagen am strand oder durch die berge gewandert sind.
ich vermisse die zeit, in der wir uns per telefon statt per sms verabredet haben, um diddlblätter zu tauschen.
ich vermisse es, tränen zu lachen, mit freunden.
ich vermisse meine damalige beste freundin, die bevor sie ihr austauschjahr angetreten hat einfach den kontakt abgebrochen hat, nicht nur zu mir, sondern auch zu so vielen anderen.
ich vermisse den tag, an dem ich kommunion hatte, und ich mit einem riesengroßen messer den kuchen anschneiden durfte, wo mein name draufstand.
ich vermisse meinen opa und seine bonbons.
ich vermisse die zeit, in der wir in der küche meiner oma saßen und ich kekse backen wollte, aber nach 3 minuten schon wieder spielen gehen wollte.
ich vermisse das lachen meiner oma.
ich vermisse den tag, an dem ich in die 5. klasse gekommen bin und alles neu und unerforscht war. an dem tag, wo man noch so offen und unbedacht war.
ich vermisse die zeit, in der ich so gerne getaucht bin.
ich vermisse die orte, an denen ich spazieren gegangen bin, mit meiner familie.
ich vermisse das fahrradfahren.
ich vermisse die nächte in den sommerferien, in denen ich die ganze zeit mit meiner schwester geredet habe, und gleichzeitig gechattet habe.
ich vermisse den tag, an dem ich mit meinem ersten freund zusammen gekommen bin.
ich vermisse die zeit, in der wir im freibad waren, alle zusammen.
ich vermisse es, rauchen und alkohol für was schlechtes und schlimmes zu halten, und ein zustimmendes "ja" von all meinen freunden zu bekommen.
ich vermisse meinen geburtstag, an dem mein früherer bester freund da war.
ich vermisse den letzten tag, an dem ich wirklich mit ihm geredet hab, bevor er gesagt hat, dass ich in ihn verknallt bin und ich danach aus angst und blamage den kontakt abgebrochen habe.
ich vermisse das fußballspiel, bei dem ich war.
ich vermisse die konzerte, auf denen ich war.
ich vermisse meinen ex freund, die zeit die wir zusammen hatten und die nächtlichen süßen sms, die zeit, in der er mir immer einen imaginären gute-nacht-kuss gegeben hat, und ich glücklich war.
ich vermisse weihnachten, den weihnachtsmarkt und das eislaufen.
ich vermisse die zeit, in der ich so früh zuhause war und nach der schule ganz viel unternehmen konnte.
ich vermisse es, nachts draußen zu sitzen, mit meinem exfreund zu telefonieren und  dabei die sterne zu beobachten.
ich vermisse den schnee.
ich vermisse meinen alten und ersten blog.
ich vermisse meinen schreibstil von früher, von meinem ersten post und von vielen geschichten davor.
ich vermisse es, jemandem von mir zu erzählen, jemand, der nach mir fragt und jemand, der mich braucht.
ich vermisse die partys, auf denen ich war.
ich vermisse die träume von dir, die so echt und lebendig waren, dass ich lächelnd aufgewacht bin, weil ich dich umarmen durfte.
ich vermisse den ersten tag der oberstufe, der sonnig und einfach nur total schön war.
ich vermisse den alten ipod von meiner schwester.
ich vermisse es, meinen vater zum lachen zu bringen.
ich vermisse die tage, an denen ich nur raps gehört habe, die auf youtube zusammengemixt waren.
ich  vermisse den tag, an dem ich im bus angefangen hab zu weinen und an dem der busfahrer mir gesagt hat, dass ich nicht weinen brauche, weil das leben immer weiter geht.
ich vermisse es, von einem glücksgefühl überwältigt, rauszulaufen und im sonnenschein zu tanzen.
ich vermisse es, durch den wald zu rennen und über mein leben nachzudenken.

ich vermisse so vieles, und bestimmt noch so viel mehr, als ich aufgeschrieben habe.
aber ganz egal wie perfekt diese erinnerungen auch sind, das ist nicht das, worum es geht.

was wir nicht können, ist irgendwas wiederholen
kein augenblick, kein moment kann sich je wiederholen
wir können nicht zurück,
UND WARUM SOLLTEN WIR AUCH?

denn ja, all diese momente haben in der vergangenheit stattgefunden, aber mit der hoffnung daran, dass noch soviele dieser perfekten zeiten und wunderbaren momente stattfinden werden, 
sollten wir nicht in diesen zeiten stehen bleiben.
heute habe ich mich einmal zurückversetzt, in meine kindheit, aber auch in dinge, die noch ganz aktuell sind. 
aber nach jetzt werde ich mich auf die neuen zeiten gefasst machen, mich nicht fragen, warum die schönen dinge schon vorbei sind.

Carpe diem, und danke.

xo,e.

Samstag, 15. Februar 2014

bilder von dir, überdauern bis in die ewigkeit

denn manchmal, manchmal muss man nur lange genug auf das bild schauen, 
um zu begreifen
 und zu verstehen, woran es erinnern soll. 

meine lieben,
einen monat ist es her, auf den tag genau von meinem letzten post.
ich finde im moment nicht die passenden worte, bzw den richtigen zeitpunkt.
in dem monat ist viel passiert, so viel,dass ich schon mit dem gedanken gespielt habe, meinen blog zu löschen, einerseits aus mangel an posts und immer größer werdenden abständen, in denen ich poste, andererseits weil ich mittlerweile sehr vieles einfach nur noch für mich allein aufschreibe, weil ich da namen besser verwenden kann und auch viel klarer über personen schreiben kann, die diesen blog möglicherweise noch kennen.
aber dann ist mir klar geworden, dass jetzt nicht der richtige zeitpunkt ist, um einfach zu gehen.
ich bin vielleicht nicht mehr so aktiv auf blogger, aber ich habe dennoch das gefühl, dass ich, wenn ich mich hier umsehe, vielen menschen liebe worte dalassen kann und gleichzeitig selbst immer irgendwie aufgefangen werde.


gestern, am valentinstag war ich mit ein paar freundinnen im wohl kitschigsten film, der momentan in den kinos läuft. unterlegt mit schönen musikstücken und einer total romantischen handlung. dass wir ausgerechnet gestern in dem film waren, war aber eher zufall, weil keiner von uns so richtig was mit diesem tag anfangen konnte. mir ist er gleichgültig, ich find es immer wieder lustig zu sehen, wie sich so viele über diesen tag aufregen, und dann noch die, die sich mit ihrem oder ihrer liebsten einen schönen tag machen. warum soll man sich darüber aufregen, wenn andere glücklich sind , diesen tag zu feiern?

aus dem kino raus, und wir begegnen einfach meinem exex freund, der scheinbar allein vor dem kino wartet. es war ewig her, ich hab ihn ewig nicht gesehen oder gesprochen, und es war ein total verrückter zufall, aber ich dachte mir einfach, "was hab ich zu verlieren?", und hab meinen freundinnen gesagt, sie sollen schonmal vorgehen.
weil ehrlich gesagt, eigentlich hatte ich wirklich nichts zu verlieren.
wir haben uns eine weile unterhalten. am anfang war es komisch, ich meine, was sagt man jemandem, der einst alles von einem wusste und dann plötzlich gar nichts mehr?
er hat auf seine freundin gewartet, um jetzt mit ihr in die abendvorstellung zu gehen.
er schien einen guten weg gefunden zu haben, lächelte wie er es früher getan hatte und erzählte ein wenig von sich. guter abschluss auf der realschule, in seiner familie alles okay, kurz gesagt: es läuft.

ich war froh das zu hören. einerseits hätte ich ihn gern gefragt, ob wir uns nochmal sehen wollen, aber andererseits war ich glücklich, nicht mehr mitten in seinem gut laufendem leben zu stehen, ihn nur von außen zu betrachten, und zu sehen, dass er zufrieden mit sich selbst war.
keine dramen mehr, kein geheule, diese zeiten waren vorbei.
vielleicht stimmt es ja,

vielleicht muss man menschen manchmal loslassen, gehen lassen.
auch, wenn ich weiß, wie schwer es war, wie verdammt schwer es damals war, ihn zu verlieren. und auch, wenn ich weiß, dass ich nur von ihm weggekommen bin, weil ich hilfe hatte,
ist mir klar geworden, dass es gut war.
richtig und gut.

denn auch, wenn wir eine schöne zeit zusammen hatten,
waren wir nicht füreinander bestimmt, er und ich.
so ist es.

zufrieden und gelassen konnte ich weitergehen,
nach hause fahren und schlafen.
mit dem gedanken daran, dass zwischen ihm und mir nichts mehr ist, nichts stressiges, nichts verliebtes. das da einfach nur sympathien sind, ganz normale eindrücke.
das klingt alles so furchtbar traurig.
so"die beiden geliebten kennen sich nicht mehr"
aber das war es nicht,
so ist es nicht. es war ein gutes gefühl.
das gefühl eines abschlusses, der endgültig und gut ist.


xo,e.
savinq:

following back tons!

Mittwoch, 15. Januar 2014

Just because i'm losing, doesn't mean i'm lost

hallo zusammen,
es ist malwieder ein weilchen her.
ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue jahr 2014 gestartet.
ich hatte einen schönen start. einen start voller neuanfänge, voll mit freunden und lachenden gesichtern.
ich weiß nicht, wann ich das letzte mal so ein schönes silvester gefeiert habe, falls es jemals ein so gutes silvester gab. ich glaube nämlich eher nicht.
ansonsten stecke ich momentan etwas in dem ganzen schulkram.
nicht, dass ich überfordert bin, im gegenteil.

ich hab zwar immer relativ viel zu lernen und alles, aber ich komme eigentlich gut damit klar.
so als ob ich gelernt habe, damit umzugehen.
allgemein ist es im moment ganz schön, so vor sich hin zu leben.
letztes jahr waren viele tage langweilig, einfältig, und total vorhersehbar.
jetzt ist immer was los; ob nun irgendwas passiert ist, oder ob es einfach die tatsache ist, dass ich mich besser verstanden fühle.
ich habe andere leute kennengelernt, und ich hab schnell bemerkt, dass einige auch manchmal ans hinschmeißen gedacht haben.

trotzdem sind da noch einige dinge, die es mir im moment nicht ganz so schön machen.
ich weiß nicht, was mit meiner momentanen besten freundin los ist.
ich war mir immer sicher, vertrauen aufgebaut zu haben.
hm. sie hat mich enttäuscht, wenn ich nämlich plötzlich von einer guten bekannten sachen über mich höre, die zwar leider wahr, aber dennoch geheim sind. aaaaah, bei sowas könnte ich ausrasten.
keine ahnung, ich hab eigentlich ziemlich lange gedacht, dass niemand so absichtlich böse ist, oder plant, irgendwem irgendwen auszuspannen, oder sonst was böses, hinterhältiges total durchzuplanen.

das lustige ist, dass ich  ausgerechnet durch meine beste freundin erfahren hab, wie falsch ich lag.
nicht, dass sie mir was angetan hat. aber hey, ihre sprüche sind schon krass.
ich meine, sie redet mit mir über eine ihr nahestehende person so, als ob sie sie hasst.
was soll ich denn dann denken sagt sie über mich?
ich glaube,ich lag wirklich falsch.
es gibt viele, die mit absicht so böse sind.
die planen, bevor sie jemanden ausschließen, oder die hinter deinem rücken über dich reden wie über ihre feinde.
ich glaub ich hab echt zu gutgläubig gedacht.
ich meine, es kann doch nicht sein, dass alle um mich herum sich verhalten wie bei irgendeiner tv-serie. wo alles wimmelt von geheimnis und lüge.
jedenfalls hab ich das gedacht.
aber je mehr ich mit meiner besten freundin rede,
desto mehr wird mir klar
wie schlimm es wirklich ist.
wie kompliziert viele denken.
um was für sachen sie sich
gedanken machen.

das hat mich schon total überfordert.
ich weiß nicht, was sagt das über meine beste freundin aus?
vielleicht nur freundschaft wegen einem gewissem zweck?
jemand anderen eifersüchtig machen?
oder einfach langeweile?

ich hab angst

angst, dass ich mich manipulieren lasse

und dann weggeworfen werde.

das hat sie schon mehrmals gemacht.
ich hab angst.
angst, jemanden zu verlieren, der mir im moment das grinsen ins gesicht treibt.
mehr, als jeder andere.
mehr als jeder andere junge, mehr als jedes andere mädchen
einfach, weil meine beste freundin es schafft, mich innerhalb von 0,5 sekunden zum lachen zu bringen.

shit.



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