Mittwoch, 28. Mai 2014

each word gets lost in the echo

ich brauche jemanden.
jemanden, der mich umarmt, weil er sieht, wie schlecht es mir geht.
weil er sieht, wie ich versuche die tränen zu unterdrücken, direkt vor dem unterricht.
der mich aufmunternd ansieht, wenn ich nicht weiter weiß.
der mich fragt, was los ist, bis er es verstanden hat, zu 100 prozent.

ist das wunschdenken?
gibt es so jemanden?

für eine lange zeit, da hab ich gedacht, dass es vorbei geht.
freunde hier, freunde dort. sie sind irgendwie alle da, aber eben nicht wegen dir.
würde es einen unterschied machen, wenn ich jetzt nicht hier stehen würde? nein.
ich bin nicht der kleber in unserer gruppe.
ich gehöre dazu, aber bin nicht notwendig.
und in letzter zeit driften sie mir alle davon.

ich war so froh, neu anfangen zu können.
hatte endlich festen boden unter den füßen.
aber sie driften davon, treffen sich heute alle. ohne mich.
ich weiß nicht, was ich immer wieder falsch mache.
warum mich keiner hören will.
weiß nicht, warum ich mit niemandem von ihnen meine wirklichen gefühle teile.
ich vertraue ihnen, sie erzählen mir so viel, so viel über sich.
ich höre zu. rede mit ihnen darüber.
denke mir meinen teil.
aber was, wenn ich mal reden will?
was, wenn ich einmal im leben wirklich jemandem erzählen will, was los ist?
warum wird bei jedem nachgehakt, nur bei mir nicht?
ich will auch mal in den arm genommen werden.
so richtig.

klar, ich hasse dieses emotionale blabla,
aber eine kleine geste - eine einfache umarmung - würde guttun manchmal.
ich weiß, niemand von meinen freunden meint das böse.
ich glaube nichtmal, dass sie mich bewusst ausschließen.
aber es tut trotzdem weh.
es tut weh, immer selbst hinterherlaufen zu müssen, anstatt mal vorne zu gehen.
aber ich weiß genau, was passiert, wenn ich sie drauf anspreche.
alles würde nur noch schlimmer.
ich hab das schonmal miterlebt. reden hilft nicht.
außerdem, was sollte ich sagen? es würde wie ein vorwurf klingen.
dabei will ich nur wissen, was ich falschmache.

irgendwann dachte ich dann, dass es ganz egal ist,
wer diese person ist, die merkt, wenn es mir schlecht geht.
aber das stimmt nicht ganz.
ich habe festgestellt, dass ich es nicht mag, wenn ich jemanden nicht ansehen kann,
nicht mit ihm spreche, ihn nicht vor mir sitzen habe.
ich mag es nicht, wenn personen mir so nah stehen -
aber trotzdem so weit weg sind.
es wird komplizierter.

ich vermisse die sonne, die wärme, das lachen.
es soll unser sommer werden..
unser sommer..
4 mädchen. unbeschwert. frei.
es wird niemals unser sommer werden.
niemals.

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Montag, 12. Mai 2014

we're only young and naive still

ich wünsche mir nur, dass alles wieder normal ist.
doch wann war es das letzte mal normal?
 
ich meine, es ist irgendwie gut, wie es ist.
da sind momente, in denen alle glücklich sind.
wir lachen zu viert.
wir weinen zu viert. 
 
aber hinter dieser freundschaft,
da steckt viel mehr.
ein gefühl, 
ich passe da nicht hin
schleicht sich manchmal hoch
aber bevor es zu wort kommen kann,
bevor ich irgendwas sagen kann,
bricht irgendwas anderes vom zaun.
sie lachen, und du willst weinen,
aber du kannst nicht,
musst mitlachen.
warum?

es ist einfach so.
wie oft habe ich diesen satz in letzter zeit gedacht?
sie mag dich nicht mehr am liebsten!
- es ist einfach so.
sie weiß nicht, über was sie mit dir allein reden soll!
- es ist einfach so.
ich passe da nicht hin
- es ist einfach so.
nicht immer.
aber manchmal.
und das macht traurig
und glücklich
gleichzeitig

aber es ist nicht perfekt.
wir sind nicht perfekt,
aber es ist wahrscheinlich einfach so
und auch wenn manchmal 
das gewürz fehlt,
oder die suppe versalzen ist
sind wir alle

füreinander da, wenn es nötig ist.
und verstehen einander 
und wir sind
 
unheimlich wichtig füreinander
und ich liebe euch. ♥♥
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